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Graubünden blieb im Jahr 2000 von Waldbränden weitgehend verschont

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Noch allgegenwärtig ist der katastrophale Waldbrand im Misox vom April 1997. Innerhalb von zwei Wochen wurden 390 Hektaren Wald ein Raub der Flammen. An den Löschkosten hatte sich der Kanton Graubünden mit Beiträgen in der Höhe von über 1.2 Millionen Franken beteiligt.
Im Jahr 2000 haben sich hingegen keine grösseren Waldbrände ereignet. Dies ist umso bedeutsamer, weil auf der Alpensüdseite in den Monaten Januar bis März wiederum eine sehr grosse Waldbrandgefahr auf Grund einer ausserordentlich langanhaltenden Trockenperiode herrschte. Das Amt für Wald verhängte während dieser Zeit für die Bündner Südtäler ein absolutes Feuerverbot. Glücklicherweise kam es zu keinen grösseren Vorfällen.
Insgesamt wurden dem Amt für Wald im Jahr 2000 fünf kleine Waldbrände gemeldet. Die gesamte Schadenfläche von 0.4 Hektaren Wald darf als äusserst gering bezeichnet werden. Demzufolge sind weder Beiträge an Löschkosten auf Grund der kantonalen Waldgesetzgebung ausbezahlt worden, noch musste die Feuerwehr-Einsatzkostenversicherung beansprucht werden.

Gremium: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden
Quelle: dt Amt für Wald

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