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Bündner Regierung beschliesst Konzept für "Rumantsch Grischun passiv" in der Schule

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Der Start zur Einführung der romanischen Einheitssprache Rumantsch Grischun (RG) in der Bündner Volksschule erfolgt nach dem Willen der Regierung mit der Phase "RG passiv". In dieser Phase finden neben dem Unterricht im Idiom erste Begegnungen mit Rumantsch Grischun in passiver Form statt. Dabei wird namentlich das Verstehen von RG gefördert. In den Gemeinden des Val Müstair, die sich als erste Region für die Einführung von RG in der Schule ausgesprochen haben, kommt "RG passiv" bereits ab dem Schuljahr 2005/2006 zur Anwendung. Dort sollen denn auch spätestens ab dem zweiten Schulsemester Unterrichtsmaterialien in RG eingesetzt werden. Die Regierung hat das entsprechende, von einem Projektteam erstellte Lehrmittelkonzept genehmigt. Es rechnet mit Aufwendungen von 154'000 Franken. Die Phase "RG passiv" gilt als Vorphase für die integrale Einführung von Rumantsch Grischun.

Kantonsbeiträge an Einrichtungen zur Integration behinderter Erwachsener für 2006 festgelegt
Die Regierung hat die Beiträge für das Jahr 2006 an die Einrichtungen zur beruflichen und sozialen Integration behinderter Erwachsener festgelegt. Betroffen sind Werkstätten, Wohnheime und Tagesstätten. Für die Bemessung der Beiträge ist unter anderem die in der Bedarfsplanung festgelegte Platzzahl massgebend. Weitere Kriterien sind der Grad der Hilflosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, der anrechenbare Aufwandüberschuss der Institutionen und deren Bereitschaft, dem kantonalen Sozialamt die für die Bemessung des Kantonsbeitrags erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen. Die Neuregelung der Beiträge vollzieht sich vor dem Hintergrund der Sparpläne von Bund und Kanton.

Regierung gibt grünes Licht für Projekt "Potenzialarme Räume - Entwicklungsstrategie Graubünden"
Die Regierung hat für die Umsetzung des Projektes "Potenzialarme Räume - Entwicklungsstrategie Graubünden" einen Beitrag von 100'000 Franken gesprochen. Der Beitrag wird unter der Voraussetzung gewährt, dass der Bund sich mit mindestens 50 Prozent an den Gesamtkosten von 200'000 Franken für die erste Projektphase beteiligt. Beim Projekt handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP).

Aus Gemeinden und Regionen
Domat/Ems: Die Regierung genehmigt das Bauprojekt für den Neubau der Sporthalle Vial. Aufgrund des Schulgesetzes und der Subventionsgrundsätze wird dafür ein maximaler Kantonsbeitrag von 437'000 Franken gesprochen. Das entspricht 17,5 Prozent der anrechenbaren Kosten.
Malans: Die Teilrevision des Generellen Erschliessungsplanes "1:2000 Karlihof" wird aufgrund der Gutheissung einer Beschwerde nicht genehmigt.
Tschierv: Die Regierung genehmigt mehrere Zonenpläne und Generelle Gestaltungspläne.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen
Jugendmusik Chur: Die Regierung gewährt der Jugendmusik Chur einen Beitrag von maximal 6500 Franken an die Teil-Instrumentierung.
Integrationsförderung: Die Regierung spricht einen Beitrag von insgesamt 43'000 Franken für Projekte zur Integration von Ausländerinnen und Ausländern.

Strassenprojekte
Die Regierung hat weitere 571'000 Franken für die Umfahrung Flims bewilligt.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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