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Porta Alpina: Die Entscheidungsgrundlagen für den Bundesrat sind erarbeitet

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Graubünden hat seine Hausaufgaben im Zusammenhang mit der Realisierung der Porta Alpina gemacht. Die Bündner Regierung hat diese Woche in Bern die vom Bundesrat geforderten zusätzlichen Unterlagen eingereicht. Diese dienen dem Bundesrat als Entscheidungsgrundlage zur Beantwortung des von der Regierung am 21. Dezember 2004 eingereichten Mitfinanzierungsgesuchs. Der Bundesrat hatte das Projekt Ende Juni grundsätzlich befürwortet, aber zugleich vom Kanton Graubünden ein Konzept mit einer gesamtheitlichen Betrachtung der räumlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Porta Alpina auf den ganzen Gotthardraum gefordert. Zu den nun eingereichten Unterlagen gehört unter anderem der Bericht "Raumkonzept Gotthard". Er zeigt mögliche Linien zur nachhaltigen Entwicklung der Gotthardregion auf. Die Ergebnisse der vom Kanton Graubünden durchgeführten Umfrage bei Regionen, Gemeinden und lokalen Akteuren des Gotthardraums sind ebenfalls in den Bericht eingeflossen.

Aus Gemeinden und Regionen
- Duvin: Die Regierung sichert der Gemeinde Duvin an die beitragsberechtigten Kosten für verschiedene Erneuerungs- und Ergänzungsmassnahmen der Wasserversorgungsanlage einen Beitrag von 50'455 Franken zu.
- Jenaz: Die Verfassung des Kreises Jenaz wird genehmigt.
- Riein: Der Gemeinde Riein werden an die beitragsberechtigten Kosten für den Ausbau der Wasserversorgungsanlage 169'434 Franken gewährt.
- Untervaz: Die am 31. März 2005 von der Gemeindeversammlung verabschiedete Teilrevision des Baugesetzes wird genehmigt.
- Zernez: Die Regierung genehmigt verschiedene Planungsvorhaben im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Nationalparkzentrum in Zernez. Genehmigt werden namentlich die Teilrevision des Baugesetzes "Umgebungsbereich Schloss Planta-Winterberg", der entsprechende Zonenplan, der Generelle Gestaltungsplan und der Generelle Erschliessungsplan.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen
- Corporaziun Regiunala Val Müstair: Die Regierung sichert der Corporaziun Regiunala Val Müstair bestehend aus den sechs Gemeinden Fuldera, Lü, Müstair, Sta. Maria, Tschierv und Valchava an die Kosten für die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung des Ospidal Val Müstair einen Beitrag von maximal 2'600'000 Franken aus dem Finanzausgleichsfonds zu. Vorbehalten bleibt die Einräumung der erforderlichen Kredite durch den Grossen Rat.
- Kulturförderung: Die Regierung hat 135'000 Franken als Beiträge und Defizitgarantien für 22 kulturelle Werke und Veranstaltungen bewilligt.
- Sennereigenossenschaft Splügen: Für die Realisierung der zweiten Etappe der Sanierung der Sennerei in Splügen spricht die Regierung zwei Kantonsbeiträge von insgesamt 281'100 Franken.

Strassenprojekte
Die Regierung hat 1'748'000 Franken für die Lärmsanierung an der Oberalpstrasse bei Tamins freigegeben.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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