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Erster Sprungbrett-Event im Kanton Graubünden: Studierende treffen Unternehmen

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Am Freitag, 17. November 2006, findet an der HTW Chur zum ersten Mal im Kanton Graubünden eine Kontaktveranstaltung der besonderen Art statt: Der erste Sprungbrett-Event führt Unternehmen und Studierende aus dem Kanton Graubünden, welche zurzeit an einer Schweizer Fachhochschule oder Universität studieren, zusammen.
Die Besonderheit des 1. Sprungbrett-Events liegt darin, dass Unternehmensvertreter in Workshops zusammen mit einer Gruppe von acht bis zehn Studierenden aus den Fachrichtungen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Recht an einer aktuellen und unternehmensspezifischen Fragestellung arbeiten. Das gemeinsame Erarbeiten von konkreten Lösungen ermöglicht eine Art der Begegnung, die für beide Seiten gewinnbringend ist. Den Unternehmen eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, in einer ungezwungenen Atmosphäre mit qualifizierten Arbeitskräften aus ihrer Region in Kontakt zu treten. Im gleichen Masse profitieren natürlich auch die Studierenden. Diese erhalten einen Einblick in die Unternehmenstätigkeit und lernen dabei die Unternehmensvertreter persönlich kennen.
Elf bekannte Unternehmen beteiligt
Für die Durchführung des 1. Sprungbrett-Events konnten elf bekannte Unternehmen aus dem Kanton Graubünden gewonnen werden: ABG-Packmat AG, Ems-Chemie AG, Graubündner Kantonalbank, Gritec AG, G10 Software AG, Hamilton Bonaduz, Landqart, Riedi Ruffner Theus AG, Synbone, Trumpf-Grüsch AG, Würth International AG. Die Palette der Workshop-Fragestellungen dieser Unternehmen ist sehr vielseitig. So werden zum Beispiel für angehende Ingenieure und Naturwissenschaftler technische Herausforderungen wie die Verbesserung der Oberflächenqualität beim Schneiden mit einer Lasermaschine thematisiert. Gleichzeitig werden auch Workshop-Themen für Wirtschaftsinteressierte angeboten. Beispiele dafür sind Fragestellungen wie die Ausarbeitung eines Konzeptes für ein effizientes Management von betrieblichem Know-how oder zur Integration von Chips in Banknoten.
Das Amt für Wirtschaft und Tourismus und das Amt für Höhere Bildung des Kantons Graubünden sind die Auftraggeber dieser Veranstaltung. Organisiert wird diese Kontaktveranstaltung von der studentischen Initiative "together". Hauptsponsor ist die Graubündner Kantonalbank.
Gegen den Trend des "BrainDrain"
Unternehmen aus Graubünden haben es nicht immer leicht, gut ausgebildetes Personal aus den Wirtschaftszentren der Schweiz in den mehrheitlich auf den Tourismus ausgerichteten Kanton zu locken. Studenten, die hierzulande aufgewachsen sind, bleiben nach dem Studium oft in der Nähe ihres Studienortes oder widmen sich einer internationalen Karriere. Dieses Phänomen bezeichnet der Soziologe als "BrainDrain". Die guten "brains" aus wirtschaftlich schwächeren Gebieten ziehen in Wirtschaftszentren. Der Kanton bemüht sich mit zahlreichen Mitteln, diesem Trend entgegenzuwirken. Zum einen gehört dazu ein solides Bildungsangebot in der Region. Zum andern will man ein vielfältiges Stellenangebot und attraktive Arbeitgeber in der Region vorweisen können. In diesem Sinne bemüht sich das Amt für Wirtschaft und Tourismus um Ansiedlung neuer, für den Arbeitsplatz Graubünden interessanter Unternehmen und unterstützt die ansässigen Firmen durch Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen und Anmeldung
Studierende ab dem dritten Semester können sich ab sofort für den 1. Sprungbrett-Event im Kanton Graubünden vom 17. November 2006 anmelden unter: www.sprungbrett-event.ch
Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2006.

Gremium: Amt für Wirtschaft und Tourismus
Quelle: dt Amt für Wirtschaft und Tourismus
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