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Sofortmassnahmen gegen die Einschleppung der Vogelgrippe

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Der Bundesrat hat erneut vorsorgliche Sofortmassnahmen gegen die Einschleppung der Vogelgrippe in die Schweiz erlassen. Die Freilandhaltung für Hühnervögel, Schwimmvögel und Laufvögel ist ab dem 20. Februar 2006 verboten. Gleichzeitig wird das Überwachungssystem nochmals verstärkt. Tot aufgefundene Wildvögel können im Kanton Graubünden den Jagd- und Fischereiaufsehern gemeldet werden.

In den vergangenen Tagen hat sich die Situation zur Vogelgrippe weltweit verschärft. Mit befallenen Wildvögeln in Deutschland und Italien ist die Vogelgrippe nur einige Hundert Kilometer an die Schweizer Grenze herangerückt. Zudem ist die Vogelgrippe erstmals in Regionen von Afrika aufgetreten, aus denen im Frühling Zugvögel in die Schweiz kommen. Damit wäre es möglich, dass Wildvögel die Vogelgrippe in die Schweiz tragen könnten.

Gleichzeitig mit dem Freilandhaltungsverbot von Geflügel wird das Überwachungssystem nochmals verstärkt. Darunter fällt nebst der Untersuchung von Zugvögeln auch die Untersuchung von tot aufgefundenen Wildvögeln. Im Kanton Graubünden können von der Bevölkerung tot aufgefundene Wildvögel den lokalen Jagd- oder Fischereiaufsehern gemeldet werden. Diese entscheiden vor Ort über das weitere Vorgehen gemäss Weisungen des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit und veranlassen die nötigen Untersuchungen.

Für die Schweizer Bevölkerung besteht aktuell kein direktes Risiko. Im Umgang mit toten Vögeln ist jedoch die nötige Vorsicht geboten. Tote Vögel sollten nicht mit der Hand berührt werden.

Geflügelhalter aus dem Kanton Graubünden welche nach dem 15. Dezember 2005 Tiere angeschafft haben und somit noch nicht als Geflügelhaltung registriert sind, müssen sich beim Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit registrieren lassen (Telefon 081/ 257 24 14 oder per Mail info@alt.gr.ch). Die Geflügelhalter müssen Angaben machen über die Adresse, Art der Geflügelhaltung, Geflügelart und Anzahl gehaltene Tiere.

Gremium: Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit
Quelle: dt Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit
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