Zum Seiteninhalt

Totalrevision der Berufsmaturitätsverordnung wird im Grundsatz befürwortet

  • Erste Mitteilung
  • Neuen Beitrag einfügen
Die Bündner Regierung begrüsst grundsätzlich die vom Bund vorgeschlagene Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität. Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassungsantwort schreibt, ist die Berufsmaturität ein Erfolgsmodell mit einer noch nicht allzu langen Geschichte. Die Totalrevision zielt darauf, die Qualität der Ausbildung und den Anteil an Berufsmaturanden auf hohem Niveau zu halten. Im Hinblick auf das Fachhochschulstudium sind die Bildungsziele der erweiterten Allgemeinbildung anzupassen, was sich auf die Gestaltung des Unterrichts und das Angebot an Bildungsgängen auswirkt.

Für die Regierung wäre es hingegen falsch, die Berufsmaturität in die Nähe der gymnasialen Maturität zu manövrieren und damit das Profil zu verwässern. Heute ergänzen sich die beiden Ausbildungswege optimal und einen Ausbau der interdisziplinären Arbeitswiese auf dieser Ausbildungsstufe erachtet die Regierung als nicht zielführend. Ausserdem befürchtet die Regierung, dass die Individualisierung und Differenzierung bei den Berufsmaturitätslehrgängen im Kanton Graubünden zu Problemen führen kann. Gerade kleine und periphere Berufsmaturitätsschulen werden kaum alle neuen möglichen Ausbildungskombinationen anbieten können. Aus der Revision hat schliesslich auch für die Arbeitswelt ein Mehrwert zu resultieren.

Aus Gemeinden und Regionen
Pitasch: Der Gemeinde Pitasch werden an die beitragsberechtigten Kosten für die Sanierung und den Ausbau der Wasserversorgungsanlage ein Beitrag von 111'150 Franken zugesichert.
Brusio: Die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde Brusio vom 16. Dezember 2007 wird mit Auflagen genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen
Curling-Eventhalle Flims: Der Waldhaus Flims Mountain Resort AG wird gestützt auf das Sportanlagenkonzept Graubünden (KASAK GR) an den Bau der Curling-Eventhalle Flims ein Beitrag von 1'500'000 Franken zugesichert. Voraussetzung ist, dass die Gesamtfinanzierung zustande kommt.
Flury Stiftung Schiers: Der Flury Stiftung in Schiers wird für die Erweiterung und für den Umbau des Alters- und Pflegeheimes "Sassauna" in Schiers sowie für den Ersatzneubau der gemeinsamen Küche des Alters- und Pflegeheimes und des Regionalspitals Prättigau in Schiers ein Kantonsbeitrag von maximal 1'450'000 Franken zugesichert.
Kulturförderung: Die Regierung hat für die Förderung von 12 kulturellen Veranstaltungen und Werken Beiträge von insgesamt 98'000 Franken gesprochen.
Projekt "Schulen nach Bern": Das Projekt "Schulen nach Bern" des gleichnamigen Vereins wird mit einem einmaligen Beitrag von 20'000 Franken unterstützt. Voraussetzung ist, dass sich mindestens 15 Kantone daran beteiligen.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
Neuer Artikel