Zum Seiteninhalt

Fünf Erfassungszentren für neue biometrische Ausweise in Graubünden geplant

  • Erste Mitteilung
  • Neuen Beitrag einfügen
Der Kanton Graubünden will insgesamt fünf Zentren aufbauen, in denen künftig die Biometriedaten für die neuen Ausweise erfasst werden können. Diese fünf Standorte sollen dezentral auf den ganzen Kanton verteilt werden. Dies hat die Bündner Regierung beschlossen.
Der Bund plant, auf den 1. März 2010 gesamtschweizerisch Biometriedaten in den verschiedenen Ausweisarten wie Pass, Identitätskarten und Ausländerausweisen einzuführen. Die Kantone müssen für die Datenerfassung eine entsprechende Infrastruktur planen. Auch die Finanzierung dieser Erfassungsstellen obliegt den Kantonen.
In Anbetracht der dezentralen Besiedelung des Kantons erachtet die Regierung den Aufbau von fünf Erfassungszentren als sinnvoll und notwendig. Trotz Nachteile in finanzieller Hinsicht sollen die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ohne längere Reisezeiten in ihren Wohnregionen ein Reisedokument zu beantragen.

Kulturelle Anerkennungs- und Förderungspreise vergeben
Die Bündner Regierung hat die kulturellen Anerkennungs- und Förderungspreise des Jahres 2008 vergeben. Einen Anerkennungspreis in der Höhe von je 10'000 Franken erhalten:
- Valentin Bearth und Andrea Deplazes in Würdigung ihrer kreativen Arbeit, die in der neuen bündnerischen Architektur Akzente setzt und über die Kantonsgrenzen hinaus Anerkennung findet;
- Christian Buxhofer in Anerkennung seines vielseitigen Einsatzes für die Musik-Kurswochen, das Musikfestival und das Ope(r)n Air Waldbühne in Arosa;
- Simon Camartin in Anerkennung seiner Leistungen als Dirigent neuer Musik, künstlerischer Leiter des Menhir Musikfestivals Falera und Vermittler zwischen Bündner und osteuropäischer Musik;
- Albert Gasser in Anerkennung der Erforschung und Vermittlung der Kirchen- und Theologiegeschichte, insbesondere des Bistums Chur und Graubündens, aus lebendigem Erleben, aber auch in kritischer, oft humorvoller Reflexion;
- Hans Hartmann, Thomas Keller und Ueli Soom in Anerkennung ihres unermüdlichen Wirkens für das Film- und Kinowesen sowie ihres 20-jährigen Einsatzes für die Erhaltung des "Kino Theater Rätia" in Thusis als regionales Kulturzentrum in Mittelbünden;
- Erika Hössli in Anerkennung ihres engagierten literarischen Schaffens und ihres Wirkens für Sprache und Kultur der Walser;
- Massimo Lardi in Anerkennung seines literarischen Schaffens, in dem er die vertraute Welt des Puschlavs abbildet und sie in der breiten italienischen Belletristik weitergibt;
- Peer Schilperoord in Anerkennung seiner Forschungstätigkeit im Bereich der alpinen Kulturpflanzen sowie seines engagierten Einsatzes zur Erhaltung und Förderung der Sortenvielfalt in Graubünden;
- Gaudenz Signorell in Anerkennung seines künstlerischen Schaffens, in dem er die Möglichkeiten des Mediums Fotografie experimentell auslotet und Stimmungen und innere Erfahrungen in der Heimat und in fernen Ländern subtil und eindringlich festhält.

Förderungspreise
Ein Förderungspreis in der Höhe von je 7'000 Franken wird Barbara-David Brüesch, Theaterschaffende, Daniela Candrian, Sängerin, Gian Häne, bildender Künstler, Ervin Huonder, Musiker, Andrea Paganini, Literaturwissenschafter, Annina Sedlacek, Schauspielerin/Mimin, Dario Sisera, Musiker, Roman Weishaupt, Theaterschaffender, und Dominik Zehnder, Bildhauer, zugesprochen.
Die Preise werden im Rahmen einer Feier, die am Freitag, 21. November 2008, um 17.15 Uhr, im Grossratssaal in Chur stattfindet, überreicht.

Die Regierung verleiht jährlich Preise an Kulturschaffende der verschiedenen Sparten. Mit den Anerkennungspreisen sollen Kulturschaffende aus den unterschiedlichen Bereichen für ihr bisher geleistetes Schaffen gewürdigt und geehrt werden. Mit den Förderungspreisen sollen vor allem jüngere Kulturschaffende dazu ermutigt werden, ihren eingeschlagenen kulturellen Weg weiter zu verfolgen und zu entwickeln. Für hervorragende kulturelle und wissenschaftliche Leistungen kann der Bündner Kulturpreis verliehen werden. Er gilt als die höchste Auszeichnung des Kantons Graubünden im kulturellen Bereich und wird - im Unterschied zu den Förderungs- und Anerkennungspreisen - nicht jährlich vergeben.

Aus Gemeinden und Regionen
Scuol: Die Totalrevision des Gesetzes über die Erhebung von Kurtaxen und Tourismusförderungsabgaben der Gemeinde Scuol vom 3. August 2008 wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen
Projekt "Museum & Schule": An das Projekt "Museum & Schule | Museo & Scuola | Museum & Scola" wird für das Jahr 2009 ein einmaliger Beitrag von 30'000 Franken gesprochen.
Humanitäre Hilfe: Für insgesamt vier humanitäre Hilfsprojekte im Ausland hat die Regierung einen Gesamtbetrag von 38'000 Franken bewilligt. Davon werden 20'000 Franken der Caritas Schweiz zu Gunsten der Nothilfe-Aktion für die Flutopfer in Nordindien ausgerichtet.

Strassenprojekte
Die Regierung hat insgesamt 2'010'000 Franken für den Bau und die Sanierung der folgenden Strassenabschnitte bewilligt:
- A13 Nationalstrasse: Baumeisterarbeiten Sanierung Tunnel San Bernardino
- A28 Nationalstrasse: Baumeisterarbeiten Umfahrung Küblis

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
Neuer Artikel