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Der Braunbär, der vom 17.-24. Juni 2010 den Kanton Graubünden besucht hat, konnte genetisch identifiziert werden. Zwei Haarproben aus dem Schweizerischen Nationalpark und aus dem Val Plavna sowie eine Speichelprobe eines Schafrisses aus dem Val d’Uina konnten erfolgreich genetisch analysiert werden. Sie stammen alle vom gleichen Individuum. Dabei handelt es sich um den männlichen Bären M2, einem direkten Nachkommen der beiden seinerzeit aus Slowenien eingeführten und in der Adamello-Brenta-Gruppe ausgesetzten Bären Daniza und Gasper. Geboren wurde er im Jahre 2008 im Trentino. Seither konnte er nur wenige Male genetisch nachgewiesen werden, was schon darauf hindeutet, dass er eher diskret unterwegs ist und bisher nur zu wenigen Konflikten Anlass gab.
Seit dem 24. Juni 2010 konnten in Graubünden keine Nachweise von Bären bestätigt werden. Im Gegensatz zum angrenzenden Südtirol, wo in den letzten Wochen wiederholt einzelne Tiere ihre Spuren hinterliessen.

Auskunftsperson:
Dr. Georg Brosi, Amtsvorsteher, für Jagd und Fischerei, Tel. 081 257 38 92
Hannes Jenny, Wildbiologe, Amt für Jagd und Fischerei, Tel. 081 257 38 92
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