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Stationierungskonzept der Armee: Anliegen Graubündens berücksichtigt

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Mit Befriedigung und Genugtuung hat der Militärdirektor des Kantons Graubünden, Regierungsrat Christian Rathgeb, den vom Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) den Kantonen unterbreiteten Vorschlag für das künftige Stationierungskonzept der Armee zur Kenntnis genommen.

Gemäss dem Vorschlag sollen die Waffenplätze Chur, Luziensteig, Hinterrhein und S-chanf weiterhin militärisch genutzt werden. Nicht mehr beibehalten und ab 2018 verfügbar sein wird das Truppenlager Brigels. Die total rund 150 Arbeitsplätze der Armee im Kanton Graubünden bleiben damit bestehen. Das Kommando der Geb Inf Br 12 in Chur wird aufgelöst. Dafür wird das Kommando der Mech Br 11 aus Winterthur nach Chur verlegt. Damit wurde dem Wunsch des Kantons Graubünden nach einem Kommando eines grossen Verbandes vollumfänglich Rechnung getragen. Auch wenn die Auflösung des Kommandos der Bündner Gebirgsinfanteriebrigade 12 zu bedauern sei, das nach Chur verlegte Kommando der Mechanisierten Brigade 11 wiege diesen Entscheid vollumfänglich auf und sei sehr zu begrüssen, so Regierungsrat Rathgeb.
Der Vorsteher des VBS sowie der Armeechef haben mit den getroffenen Entscheiden dem Umstand Rechnung getragen, dass der Kanton Graubünden ein zuverlässiger Partner der Armee ist und dass der Kanton Graubünden von den Abbaumassnahmen des Stationierungskonzeptes 2005 überproportional getroffen wurde.
Zum positiven Vorschlag aus Sicht des Kantons Graubünden hat zweifelsohne auch die armeefreundliche Haltung der Bevölkerung beigetragen, die sich letztmals am 22. September 2013 in der wuchtigen Ablehnung der Initiative "Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht" durch das Bündner Stimmvolk manifestiert hat. Es wird nun davon ausgegangen, dass die Armee durch die weitere Nutzung der Ausbildungsplätze auch weiterhin gewichtige Investitionen und wiederkehrende Ausgaben in den jeweiligen Regionen tätigt. Der Vorschlag des VBS ist damit auch aus volkswirtschaftlicher Sicht zu begrüssen. 
 

Auskunftsperson:
Regierungsrat Dr. Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, erreichbar ab 14.30 Uhr unter 079 276 44 33, E-Mail christian.rathgeb@djsg.gr.ch  


Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden
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