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Expo 2015 für Graubünden nutzen – Mailänder Schüler und Churer Studenten zeigen wie

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"Nutrire il pianeta – energia per la vita". Das Motto der Expo 2015 in Mailand setzt die Themen "Ernährung" und "Nachhaltigkeit" ins Zentrum. In welcher Beziehung stehen diese Themen zu Graubünden? Im Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Kanton Graubünden, der Schweizer Schule in Mailand und der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur finden sich bereits viele Antworten, obwohl dies erst der erste kreative Schritt von Graubünden an die Expo ist.

In genau einem Jahr, am 1. Mai 2015, öffnet die Expo 2015 in Mailand ihre Tore. Aus Sicht der Projektleitung ist nun just der richtige Moment, um deren Themen der Bündner Öffentlichkeit bewusst zu machen, eine öffentliche Diskussion darüber in Gang zu bringen, aber auch der Mailänder Bevölkerung im Rahmen des vom Bund organisierten "Giro del Gusto" an einem Bündner Tag am 9. Mai 2014 den Bündner Beitrag zum Thema vorzustellen. 

Projekt "Discover Graubünden – Scoprire i Grigioni"
Ausgangspunkt dieses Projektes war eine viertägige Entdeckungsreise, auf der neun Schüler und Schülerinnen der Schweizer Schule in Mailand eingeladen wurden, den Kanton Graubünden mit ihren eigenen Augen und Ohren, Zungen und Gaumen, Händen und Füssen zu erfahren. Ihnen zur Seite gestellt wurden elf Studierende des Studiengangs Multimedia-Production der HTW Chur. Diese unterstützten die Mailänder Besucher mit Fachwissen über das Reportieren und Fotografieren sowie mit Ortskenntnissen.
Aus dieser wundervollen Kooperation ist ein ganz spezielles Portrait über unseren Kanton entstanden, das jedermann auf der Projektwebsite http://expo2015.gr.ch/ erleben kann. Die Macher dieser Website erhoffen sich, dass es nicht beim Betrachten alleine bleibt, sondern dass sie zu Gedanken anregt und eine Diskussion unter Bündnern selbst, aber auch zwischen Graubünden und Mailand und über alle Grenzen hinweg zu den von der Expo gesetzten Themen in Gang setzt. Die Website beinhaltet denn auch mehr als nur schöne Bilder der besuchten Orte. Es werden Geschichten erzählt, Ansätze geliefert, wie Graubünden in Bezug auf Nachhaltigkeit dasteht, und von den HTW-Dozenten und -Studierenden ausgearbeitete Konzepte zur zukünftigen Entwicklung von Food Safety und nachhaltigem Wirtschaften. 

Am 9. Mai 2014 in Mailand: Graubünden am Giro del Gusto
Die Mailänder Schülerinnen und Schüler präsentieren an der von Präsenz Schweiz organisierten Roadshow "Giro del Gusto" mitten in Mailand auf der Piazza del Cannone im House of Switzerland ihre Erlebnisse. Dieser Bündner Tag wird umrahmt von musikalischer Unterhaltung und kulinarischen Leckereien aus Graubünden. Der Giro del Gusto wird am 30. April 2014 feierlich eröffnet und bringt der Mailänder Bevölkerung danach jeden Tag einen Teil Schweiz, Städte, Regionen, Kultur, Wirtschaft und Tourismus näher mit der Absicht, sie ein Jahr später zum Besuch des Schweizer Pavillons an der Expo zu bewegen. Graubünden ist auch am 3. Mai 2014 dabei, wenn sich die vier Gotthardkantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden gemeinsam präsentieren. Der Mailänder Giro del Gusto endet am 11. Mai 2014. Im September und Oktober folgen dann die Stationen Rom und Turin. 

Roadmap an die Expo
Die vier Gotthardkantone und der Bund sind auf gutem Wege den Schweizer Pavillon und die Präsentation der Kantone konzeptionell zu finalisieren und danach zu realisieren. Die Bündner Projektleitung will im Anschluss an den Giro del Gusto in Mailand, basierend auf den dort gemachten Erfahrungen, die Rolle und Weiterentwicklung von "Discover Graubünden – Scoprire i Grigioni" definieren und in Angriff nehmen. 
 


Bildbeilagen:
Legende: Yuri und Loredana erkunden im Team Kunstbauten im Kanton Graubünden. Engineering for safety and mobility.
 
Legende: 100% Bio und unheimlich authentisch: Kräutertees aus dem Val Poschiavo.

Legende: Bündner Bergkäse von höchster Qualität, auch vom Plantahof. 
 

Auskunftsperson:
Markus J. Haltiner, Projektleiter Graubünden Expo Milano 2015, Tel. 079 467 14 64, E-Mail markus.haltiner@awt.gr.ch  


Gremium: Amt für Wirtschaft und Tourismus
Quelle: dt Amt für Wirtschaft und Tourismus
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