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Mangel an Pflegepersonal hat sich nicht weiter verschärft

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Der 2009 erstmals einberufene "Runde Tisch" gegen den Pflegepersonalmangel hat sich gestern erneut zu einer Aussprache getroffen. Die Vertreter der Arbeitgeberverbände, der Berufsverbände, der Ausbildungsstätten und der zuständigen Amtsstellen würdigten dabei die Bedeutung der Pflegeberufe für die medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Der vom Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) einberufene "Runde Tisch" gegen den Mangel an Pflegepersonal tagte in diesem Jahr am internationalen Tag der Pflege vom 12. Mai 2014. Der internationale Tag der Pflege bezweckt, die Bevölkerung auf den zentralen Beitrag der Pflegefachpersonen zur Gesundheitsversorgung aufmerksam zu machen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten über die aktuelle Situation hinsichtlich des Pflegepersonals in den Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Spitex-Diensten. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nicht weiter verschärft hat. Gleichwohl gilt es nach einhelliger Beurteilung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Anstrengungen zur Rekrutierung von Ausbildungswilligen für die Pflegeberufe unvermindert weiterzuführen. Besonderes Augenmerk ist auf die Erhöhung der Verweildauer im Pflegeberuf zu legen. Hier sind aus Sicht des "Runden Tisches" die einzelnen Betriebe gefordert. Die Schaffung und der Erhalt eines guten Betriebsklimas sind eine Führungsaufgabe, die von grosser Bedeutung ist. Die an der Aussprache vom Gesundheitsamt bekundete Absicht, die Betriebe mittels Vorgaben zu verpflichten, eine ausreichende Anzahl Praktikumsplätze für die Pflegeberufe zur Verfügung zu stellen, wird vom "Runden Tisch" voll unterstützt.
Die Teilnehmerinnen und Teilenehmer befürworten die Weiterführung des "Runden Tisches" in der diesjährigen Zusammensetzung. Das DJSG wird entsprechend die beteiligten Organisationen im nächsten Jahr wieder zu einem "Runden Tisch" einladen. 


Auskunftsperson:
Regierungsrat Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. 081 257 25 01, E-Mail Christian.Rathgeb@djsg.gr.ch  


Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
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