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Bär stirbt bei Frontalkollision mit Zug

Letzte Nacht wurde im Engadin ein Bär von einem Zug frontal erfasst und sofort getötet. Der Unfall ereignete sich kurz nach 23:00 Uhr zwischen Zernez und S-chanf.

Seit dem letzten Sonntag wurde an mehreren Orten im Unterengadin ein Bär festgestellt. Er wanderte über Strada, Tschlin, Seraplana, Sent, Ftan, Susch nach Zernez und konnte gestern von der Wildhut noch beobachtet werden.

Beim verunfallten Bären handelt es sich um ein 110 Kilogramm schweres, männliches Jungtier. Der Kadaver wird der Universität Bern für weitere Untersuchungen übergeben. Um welches Tier es sich handelt, werden die genetischen Untersuchungen zeigen.

Bereits im Jahre 2012 ist es bei Scuol zu einem Bahnunfall mit einem Bären gekommen. Damals hat der Bär M13 den Zusammenstoss überlebt.

Informationen, die beim Auftreten von Bären nützlich sind, findet man unter folgenden Links: www.baer.gr.ch, www.urs.gr.ch oder www.orso.gr.ch.

Fotobeilagen:

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Der Bär wanderte auf dem Bahngeleise und wurde von einem Zug überfahren.

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Bärenspuren bei Zernez, 8. April 2016


Auskunftspersonen:
Dr. Georg Brosi, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. 079 407 56 53, E-Mail: Georg.Brosi@ajf.gr.ch
Hannes Jenny, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, 079 504 30 90, E-Mail: Hannes.Jenny@ajf.gr.ch


Gremium: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Quelle: dt Amt für Jagd und Fischerei Graubünden