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Seit Juli 2025 erneuert das Tiefbauamt Graubünden einen 500 Meter langen Abschnitt der Julierstrasse in Chur. Ziel des Projekts ist eine sichere, moderne und lärmreduzierte Hauptstrasse – unter Berücksichtigung von Umwelt, Verkehr und Anwohnerschaft.

Projektübersicht

Bauherrschaft:  Kanton Graubünden
Ausführung:  2025–2027
Baukosten:  ca. 6 Mio. CHF

Auf dem rund 500 m langen Abschnitt zwischen dem Rosenhügel und dem St. Antönienweg wird die Julierstrasse umfassend saniert. Die Strasse wird auf eine normgerechte Breite gebracht, mit neuen Trottoirs, Bushaltestellen, Leit- und Stützmauern sowie einer modernen Entwässerung ausgestattet. Die Verkehrssicherheit wird spürbar erhöht – insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende.Überblick Bauphasen 2025 - 2027

Der Abschnitt befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Chur und liegt auf der wichtigen Verbindung zur Lenzerheide.

(Klicken für grössere Ansicht.)

Baustellenführungen für Interessierte

Im Verlauf des Projekts bietet das Tiefbauamt Graubünden Baustellenführungen für Interessierte an. Dabei erhalten Sie Einblick in den Baufortschritt und die Herausforderungen vor Ort.

Die nächste Führung findetam Mittwoch, 20. Mai 2026 um 18.30 Uhr statt (Treffpunkt auf Google Maps). 

Bauphasen und Verkehrsführung (2025–2027)

Die Bauarbeiten sind über den Winter pausiert und starten am 7. April 2026 wieder. Bereits ab dem 30. März 2026 wird die beauftragte Unternehmung erste Vorarbeiten und Installationen vornehmen.

2026 – Strassenbau und Infrastruktur

Erste Bauphase (07.04. – 24.07.2026)

 Durch den kompletten Ausbau der talseitigen Fahrspur in der unteren Projekthälfte im Vorjahr startet die erste Bauphase 2026 direkt mit den bergeseitigen Bautätigkeiten:

  • Im untersten Projektabschnitt wird die Oberfläche der bestehenden Betonmauer instandgesetzt.
  • Gegenüber der Zufahrt Susenbühlstrasse wird eine neue bergseitige Wandmauer erstellt. Die Lärmschutzwände werden montiert.
  • Der Ausbau des bergseitigen Strassentrassees inkl. Werkleitungen und Asphalttragschichten wird bis ca. Ende Juli 2026 abgeschlossen.
Bauphase 1 im Jahr 2026

Bauphase 1 im Jahr 2026: Für grössere Ansicht klicken.

Zweite Bauphase

In der zweiten Bauphase im Herbst 2026 werden weitere Stütz- und Leitmauern erstellt. Durch Optimierung der Bauabläufe kann der Abschnitt Susenbühlstrasse bis St. Antönienweg inkl. den jeweiligen Kreuzungsbereichen bereits in dieser Bauphase ausgebaut werden. Die Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut und das Trottoir wird ergänzt.

Nachtarbeiten

Für den Bau der umfangreichen, komplexen Werkleitungsstrukturen in den Kreuzungsbereichen kann es punktuell zu Nachtarbeiten des Unternehmers kommen. Die umliegenden Anwohner werden vorgängig mit Informationsschreiben über die konkreten Einsatzzeiten orientiert.

Verkehrsführung

Der Strassenverkehr kann die Baustelle jederzeit einspurig befahren. Die Zufahrten Susenbühlstrasse und St. Antönienweg sind in der zweiten Bauphase ab ca. Mitte August 2026 tangiert. Die Zufahrt ist jederzeit möglich; gegebenenfalls ist mit kurzzeigen Einschränkungen zu rechnen. Die Zufahrt aus dem St. Antönienweg wird in dieser Phase ohne Lichtsignalanlage (auf Sicht) geregelt. Bei der Ausfahrt St. Antönienweg sind die Verkehrsphasen zu beachten. Im Bedarfsfall kann eine dritte Lichtsignalanlage eingesetzt werden.

Während der Stosszeiten wird der Strassenverkehr von Hand geregelt, um den Verkehrsfluss im einspurigen Bereich zu unterstützen. Dies erfolgt an Werktagen während den Pendlerphasen, an den Wochenenden während den Vormittags- und Abendstunden.

Bushaltestellen

Die Bushaltestelle St. Antönierrank in Fahrtrichtung Chur wird während den Bauarbeiten der ersten Bauphase ca. 30 Meter stadtauswärts verschoben. In der zweiten Bauphase ab ca. Mitte August 2026 werden beide Bushaltestellen «St. Antönierrank» ca. 40 m unterhalb der Susenbühlstrasse provisorisch eingerichtet.

Umleitung für Langsamverkehr

Der Langsamverkehr im Bereich Rosenhügel wird um den Rosenhügel umgeleitet (siehe Skizze). Im Bereich der Umleitung ist eine Beleuchtung installiert.

2027 – Fertigstellung Strassenbau und Umgebungsarbeiten

Im letzten Baujahr wird der obere Projektabschnitt ab dem St. Antönienweg bis Projektende ausgebaut.

Im Frühjahr wird die letzte talseitige Stützmauer erstellt und die Lärm- bzw. Sichtschutzwände werden montiert. Das talseitige Strassentrassee wird ausgebaut. Im Herbst 2027 wird das Projekt mit dem Ausbau der bergseitigen Fahrspur vervollständigt.

In der letzte Bauphase werden sämtliche Abschlussarbeiten sowie Gestaltung von Randbereichen umgesetz.

2025 – abgeschlossen

Das erste Baujahr 2025 konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Durch Anpassungen des Bauablaufs konnte eine Optimierung für die Verkehrsführung der Folgejahre erreicht werden.

  •  Bau der neuen, talseitigen Stützmauern im unteren Projektabschnitt
  • Einrichten und markieren der provisorischen Bushaltestelle
  • Werkleitungsersatz bzw. Neubau (Elektrizität, Entwässerung)
  •  Bau des talseitigen Trottoirs
  • Einbau der Fundationsschicht und der unteren Asphalttragschichten

Skizze und Foto: Für grössere Ansicht klicken.

Bauphase 2025/2 

Visualisierung der provisorischen Bushaltestelle:

Visualisierung der provisorischen Bushaltestelle

Warum dauert das Projekt drei Jahre?

Die Gesamtdauer des Projekts ergibt sich aus mehreren Faktoren: Die Arbeiten erfolgen unter engen Platzverhältnissen bei laufendem Verkehr, in steilem Gelände und im Siedlungsgebiet. Auf der Projektlänge von 500 Metern verlaufen zudem rund 6000 Meter Leitungen, was die Bauzeit erheblich beeinflusst.

Verkehr und Zugang während der Bauzeit

Die Julierstrasse bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar – allerdings mit lokalen Einschränkungen. Die Zufahrten zu Liegenschaften werden sichergestellt. Über provisorische Umleitungen und temporäre Verkehrsführungen informiert das Tiefbauamt frühzeitig.

Bildergalerie

Situation im September 2025:


Situation im August 2025:


Vor Beginn der Bauarbeiten:

Weitere Informationen & Downloads

Technischer Bericht (PDF)