Diesen Juni fand das Netzwerk-Treffen für Sportgrossveranstaltungen in Chur bereits zum dritten Mal statt. Erneut trafen sich Organisatorinnen und Organisatoren von Sportgrossveranstaltungen aus ganz Graubünden zum Austausch und zur Vernetzung.
Die Grundlage für das Treffen bilden unter anderem das kantonale Sportförderungskonzept von 2021 sowie die Tourismusstrategie Graubünden von 2024. Das Netzwerk-Treffen verfolgt die Vision, dass Graubünden auch inskünftig als DIE Eventregion der Schweiz wahrgenommen wird. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam vom Amt für Wirtschaft und Tourismus sowie vom Amt für Volksschule und Sport. Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Veranstaltenden und Destinationen zu fördern, Synergiepotenziale zu erkennen und zu nutzen sowie spannende Einblicke in neue Projekte und bewährte Praxisbeispiele zu ermöglichen.
Rückblick auf die bisherigen Treffen
Bei der ersten Durchführung erhielten die Teilnehmenden Hintergrundinformationen zu den kantonalen Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen sowie Einblicke in andere Veranstaltungen und die Tätigkeiten der Geschäftsstelle Marke graubünden. In einem Workshop wurden die grössten Herausforderungen der Veranstaltenden identifiziert. Diese bildeten die Grundlage für die Entwicklung weiterer Projekte und die Ausgestaltung der folgenden Netzwerk-Treffen.
Im Jahr 2025 standen zwei der drei identifizierten Hauptherausforderungen im Fokus. In einem Workshop der Marke graubünden wurde diskutiert, wie koordinierte Kommunikation, Zusammenarbeit und Markenstärkung im Kanton optimal umgesetzt werden können. Zudem wurde das Folgeprojekt «Wissensplattform» vorgestellt, ein Werkzeug, mit welchem Veranstaltende untereinander Informationen austauschen können. Daneben erhielten die Teilnehmenden wiederum interessante Einblicke in verschiedene Veranstaltungen und Projekte. Ein besonderes Highlight war das Gastreferat von Sandra Felix, Direktorin des Bundesamts für Sport.
Beim diesjährigen Netzwerk-Treffen stand mit dem Freiwilligenwesen wiederum ein aktuelles Fokusthema im Zentrum. Neben einer wissenschaftlichen Einordnung durch ein Referat zum Freiwilligen-Monitor Schweiz, wurden in Kurzreferaten verschiedene Good-Practice-Beispiele vorgestellt. In einem anschliessenden Workshop diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze durch Kooperationen. Darüber hinaus informierte der Kanton über den aktuellen Stand laufender Folgeprojekte, darunter die Wissensplattform und das Eventmonitoring-Tool zur Selbstevaluation der regionalen Wertschöpfung durch Veranstaltungen.
Ausblick
In den kommenden Monaten werden die Inhalte der zukünftigen Netzwerk-Treffen weiterentwickelt. Oberstes Ziel bleibt es, einen konkreten Mehrwert für die Veranstaltenden zu schaffen. Die Themenwahl soll deshalb auch künftig eng an den Bedürfnissen der Bündner Eventlandschaft ausgerichtet werden.
Das nächste Netzwerk-Treffen wird Anfang Juni 2027 erneut in Chur stattfinden. Auch dann soll es den Organisatorinnen und Organisatoren der bedeutendsten Sportveranstaltungen im Kanton Graubünden eine Plattform für Austausch, Vernetzung und Wissenstransfer bieten.