Im Rahmen des WEF 2026 fand im House of Switzerland der diesjährige Unternehmeranlass unter dem Motto „Light up the future: From photonic chips to powerful lasers – applications that shape tomorrow“ statt. Gastgeber waren der Kanton Graubünden und der Kanton Zürich, unterstützt vom Gast-Kanton St.Gallen.
Photonik und Lasertechnologien gelten als zentrale Treiber künftiger Innovationen. Sie ermöglichen Fortschritte in unterschiedlichen Bereichen – darunter medizinische Diagnostik und Therapie, industrielle Fertigung, Kommunikationsinfrastrukturen sowie Sicherheitsanwendungen. Entsprechend breit war das Interesse an den Entwicklungen und den Perspektiven für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Schweiz.
Im strategischen Panel wurde diskutiert, wie gut Europa und die Schweiz in diesem Technologiefeld positioniert sind, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht und welche Faktoren langfristig entscheidend bleiben. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung von verlässlichen Rahmenbedingungen, hochwertiger Bildung, international konkurrenzfähigen Forschungseinrichtungen sowie eines konsequenten Transfers von Forschung in die Anwendung hervorgehoben.
Wertvolle Impulse lieferten die Beiträge aus Wissenschaft und Industrie: Dr. Alexander Glätzle (planqc), Prof. em. Dr. Ursula Keller (ETH Zürich) und Dr. Sebastian Zaske (TRUMPF) beleuchteten aktuelle Entwicklungen und zeigten auf, wie Innovationen in der Praxis skaliert und in marktfähige Lösungen überführt werden können.
Das Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden dankt den Regierungsvertretungen der Kantone Zürich, St.Gallen und Graubünden, dem House of Switzerland für die hervorragende Gastgeberschaft sowie allen Teilnehmenden und Referierenden für den engagierten Austausch. Der Anlass hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die Stärkung des Innovationsstandorts Schweiz ist.