Tertiärbildung

Das für die Bündner Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft notwendige Angebot zur Ausbildung, Weiterbildung und Nachqualifikation der Mitarbeitenden wird durch die Hochschulen, Forschungsinstitute und Anbieter der Höheren Berufsbildung gefördert. Die mit den Hochschulen und höheren Fachschulen vereinbarten Rahmen- und Jahreskontrakte stellen sicher, dass die vereinbarten Angebote bedarfsgerecht und zweckmässig organisiert sind.

Medienmitteilung vom 25. Februar 2016:

Bundesrat definiert Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik
für 2017-2020

 


Regierungsmitteilung vom 29. Dezember 2015:

Expertenbericht als Grundlage für die kantonale Hochschul- und Forschungsstrategie

Auf der Grundlage des Gesetzes über Hochschulen und Forschung hat die Regierung eine kantonale Hochschul- und Forschungsstrategie festzulegen. Die konzeptionelle Grundlage dazu bildet ein Expertenbericht, welchen die Regierung zur Kenntnis nimmt. Der Bericht strukturiert die Hochschul- und Forschungsaktivitäten im Kanton Graubünden nach den Grundsätzen der Schwergewichtsbildung und der Förderung bestehender Stärken. Als Strukturelemente werden die Profilfelder «Tourismus und Wirtschaft», «Ressourcen und Naturgefahren», «Schlüsseltechnologien», «Kultur- und Vielfalt», «Life Science» sowie «Computational Science» vorgeschlagen. Unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender finanzieller Mittel ist geplant, einzelne Empfehlungen des Berichtes mit dem Regierungsprogramm 2017–2020 schrittweise umzusetzen. Bericht Hochschul- und Forschungsstrategie (H&FS) des Kantons Graubünden
Konzept der Hochschul- und Forschungsstrategie (H&FS)


Hochschulen/Forschungsinstitute

Die Errichtung und Führung einer Hochschule ohne staatliche Trägerschaft bedarf der Genehmigung durch die Regierung. Die für Hochschulen und für hochschulähnliche Institutionen, die akademische Grade verleihen, erforderliche Betriebsbewilligung kann unter Einhaltung bestimmter Auflagen erteilt werde.

Verzeichnis der Hochschulen in Graubünden

Verzeichnis der Forschungsinstitutionen in Graubünden


Wissenschaftsfestival «Forschung live in Graubünden»

Das Wissenschaftsfestival «Forschung live in Graubünden» feierte am Samstag, 20.06.2015, erfolgreich Premiere in Davos. Rund 700 Besucher strömten am Samstag auf das Gelände der Schweizerischen Alpinen Mittelschule Davos, um Forschung hautnah zu erleben. Die Graduate School Graubünden und die mitwirkenden Institutionen zeigten sich begeistert über das grosse Interesse an der Bündner Forschung. Das vielseitige Angebot weckte Neugier bei Jung und Alt. Informativ und auf Augenhöhe gaben die Forschenden Einblick in ihre Arbeitsgebiete.

Den jüngeren Besuchern hatten es vor allem der Lego-Roboter Workshop sowie das Chemielabor angetan. Mit viel Liebe zum Detail präsentierte das Alpinum Schatzalp die Vielfalt der Davoser Alpwiesen. Die Zeitreise nach Davos ins Jahr 1573 war ebenso ein Erfolg wie der Vortrag zur Nahostpolitik. Die Forschenden scheuten keinen Aufwand, die über 50 Angebote aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Technologie und Gesellschaft professionell und trotzdem leicht verständlich darzubieten.















Abendveranstaltung für geladene Gäste

Das Festival wurde bereits am Freitag, 19.06.2015, mit einem festlichen Abendessen von Regierungsrat Martin Jäger und dem Landammann der Gemeinde Davos, Tarzisius Caviezel, eröffnet - im Beisein zahlreicher prominenter Gäste. Markus Furrer, der Präsident der Graduate School, erläuterte mit sichtlichem Stolz die Grösse und nationale Einbindung des hiesigen, seit über 100 Jahren bestehenden Forschungsplatzes. Kurzweilige Unterhaltung boten drei „In-Dinner“-Vorträge von Forscherinnen und Forschern des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF. Der Biologe Frank Graf erläuterte beispielsweise anhand des Hauptgangs die nützliche Symbiose von Pilzen und Pflanzen, die zur Bodenstabilität beiträgt.