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Nach einer sieben Monate dauernden Bauzeit ist die Fassadensanierung des Regierungsgebäudes abgeschlossen. Das 250-jährige Gebäude erstrahlt wieder in altem Glanz.

Das 1751/52 erbaute "Neue Gebäu" wurde von Oberst Andreas von Salis-Soglio in Auftrag gegeben und durch den Baumeister Johannes Grubenmann aus Teufen (AR) in strengem barockem Stil mit prunkvollem Innenausbau erstellt. Seit der Unterzeichnung der Mediationsakte 1803 durch Napoleon Bonaparte dient der Bau als repräsentatives Regierungsgebäude, bekannt unter dem Namen „Graues Haus“. In einem Rhythmus von rund 50 Jahren wurde das Haus immer wieder umgebaut und saniert. Letztmals erfuhr das Haus 1965 eine umfassende Aussenrenovation.

Die nun erfolgte Sanierung hatte den Substanzerhalt der gesamten Gebäudehülle zum Ziel. Nach dem Ersatz aller Fenster wurden nebst einem neuen Fassadenputz und der umfassenden Renovation der Natursteinarbeiten auch das Dach sowie die Balkongeländer erneuert. Zur Verbesserung des Innenraumklimas wurden alle Fenster der Südfassade mit einem unauffälligen Sonnenschutz ausgestattet. Das Sanierungskonzept wurde in enger Zusammenarbeit von Hochbauamt, Denkmalpflege sowie ausgewiesenen Spezialisten entwickelt. Die fachgerechte Umsetzung der Arbeiten durch Bündner Unternehmungen erfolgte in hoher Qualität. Falls es die Witterung zulässt, wird auch der Sockelbereich noch dieses Jahr fertig gestellt. Die Kosten belaufen sich auf rund 900'000 Franken.

Auskunftspersonen:
- Stefan Engler, Regierungsrat, Vorsteher BVFD, Tel. 081 257 36 01
- Markus Dünner, Kantonsbaumeister, Hochbauamt, Tel. 081 257 36 31

Gremium: Hochbauamt
Quelle: dt Hochbauamt
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