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Regierungsmitteilung vom 28. Januar 2010

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Im Kanton Graubünden soll das neue Fach "Religionskunde und Ethik" auf der Oberstufe ab Schuljahr 2012/13 eingeführt werden. Die Bündner Regierung hat das entsprechende Grobkonzept und die Projektstruktur zur Einführung gutgeheissen.

Erste Weichen für den künftigen Unterricht "Religionskunde und Ethik" gestellt
Die Bündner Regierung hat das Grobkonzept und die Projektstruktur zur Einführung des Fachs "Religionskunde und Ethik" zur Kenntnis genommen und das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement mit der Umsetzung beauftragt. Das Konzept sieht vor, das neue, vom Staat verantwortete und für alle Schülerinnen und Schüler obligatorische Fach "Religionskunde und Ethik" auf der Volksschul-Oberstufe ab Schuljahr 2012/13 einzuführen. Auf der Primarstufe soll unter Berücksichtigung der gemachten Erfahrungen das Fach ab Schuljahr 2017/18 unterrichtet werden.
Im vergangenen Jahr stellte der Grosse Rat der "Ethik-Initiative" einen Gegenvorschlag ("Modell 1+1") gegenüber. Dieser wurde von den Landeskirchen mitgetragen und im Mai 2009 im Rahmen einer Volksabstimmung angenommen. Der Volksentscheid sieht vor, dass die Landeskirchen weiterhin eine Lektion Religionsunterricht erteilen. Daneben wird eine für alle Schulkinder obligatorisch zu besuchende Lektion "Religionskunde und Ethik" eingeführt.
Das Grobkonzept legt dabei ausserdem fest, dass sich das neue Fach "Religionskunde und Ethik" nach Vorliegen des "Deutschschweizer Lehrplans 21" so weit als möglich an diesem zu orientieren hat. Im Übrigen plant der Kanton, für bisherige Lehrpersonen im Laufe der kommenden vier Schuljahre bezüglich des neuen Fachs "Religionskunde und Ethik" Nachqualifikationskurse anzubieten. Über die definitiven Lehrpläne, die Wahl und Übersetzung der Lehrmittel sowie die Details der Nachqualifikation der Lehrpersonen wird die Regierung später entscheiden.
Als nächsten Schritt wird eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Landeskirchen und dem Amt für Volksschule und Sport den Oberstufen-Lehrplan erarbeiten. Grundlage bildet dabei der bisherige Lehrplan des Religionsunterrichts.

Aus Gemeinden und Regionen
  • Celerina/Schlarigna: Die Regierung genehmigt die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde Celerina/Schlarigna vom 26. Oktober 2009.

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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