Zum Seiteninhalt

Mehr Bahn im Bündner Rheintal ab Dezember 2013

  • Erste Mitteilung
  • Neuen Beitrag einfügen
Mit der Einführung der S-Bahn 2013 im Kanton St. Gallen werden viele Bahnverbindungen neu organisiert. Der Kanton Graubünden nutzt diese Gelegenheit, um auch die Verbindungen im Bündner Rheintal entsprechend der wachsenden Nachfrage anzupassen.

Ab Dezember 2013 wird der Bahnhof Sargans zu einem Vollknoten (Bahn/Bus) zur vollen und halben Stunde ausgebaut. Die wichtigsten Destinationen erhalten so alle 30 Minuten eine Verbindung mit dem öffentlichen Verkehr, welche untereinander im Knoten Sargans mit Umsteigeverbindungen erschlossen werden. In dieses Konzept wird in Koordination mit dem Kanton Graubünden ebenfalls die Strecke Chur – Sargans eingebunden.

Dabei wird der Regionalzug Chur – Sargans ein integraler Teil der S-Bahn St. Gallen 2013. Diese bisher stündlich verkehrende Verbindung wird dann in den entsprechend nachgefragten Stunden alle 30 Minuten verkehren. Diese Angebotsverbesserung bringt den interkantonalen Pendlern zwischen St. Gallen/Liechtenstein und Graubünden schnellere und häufigere Verbindungen.

Im gleichen Zug erhält Maienfeld im Knoten Sargans schlanke Anschlüsse an den Non-Stop InterCity nach Zürich, den beschleunigten Rheintal-Express nach St. Gallen, die S-Bahnen in Richtung Walensee bzw. Rheintal und an den Railjet nach Salzburg – Wien. Dadurch wird die Verbindung Maienfeld – Zürich um bis zu 6 Minuten beschleunigt.

Zum gleichen Zeitpunkt wird der Rheintal-Express dank HGV-Investitionen von 150 Millionen Franken zwischen St. Gallen und Sargans und dank neuem Rollmaterial stark beschleunigt und bis nach Wil (SG) verlängert. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit von Chur nach St. Gallen um 11 Minuten und von St. Moritz nach St. Gallen sogar um 22 Minuten.

Mit diesem Ausbauschritt per Dezember 2013 beabsichtigen wir im Kanton Graubünden mit dem Regionalzug Chur – Landquart – Maienfeld – Bad Ragaz - Sargans eine weitere Linie im Halbstundentakt zu betreiben. In den nächsten Jahren sind weitere Taktverdichtungen im Zulauf und in Graubünden geplant. Der öffentliche Verkehr wird dadurch in den nächsten Jahren noch viel an Attraktivität gewinnen. 


Auskunftsperson:

Thierry Müller, Amt für Energie und Verkehr Graubünden Tel. 081 257 36 04 


Gremium: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden
Quelle: dt Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden 

Neuer Artikel