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Regierungsmitteilung vom 28. Februar 2013

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Die Bündner Regierung hat sich an ihrer jüngsten Sitzung mit verschiedenen Geschäften aus Gemeinden und Regionen befasst. 

Viehabsatz wird weiter gefördert
Der Kanton fördert den Absatz von Nutztieren, indem er Werbeaktivitäten sowie marktentlastende Massnahmen unterstützt. Die Durchführung dieser Massnahmen kann einer landwirtschaftlichen Organisation übertragen werden. In Graubünden sorgt die graubündenVIEH AG für einen optimalen Viehabsatz. Als pauschale Entschädigung erhält sie dafür für das laufende Jahr 106 000 Franken. Für die Organisation der öffentlichen Schlachtviehmärkte wird ein Sockelbeitrag von 140 000 Franken ausgerichtet. Dazu kommen Stückbeiträge für Rindvieh, Schafe und Ziegen. Zudem wird für die Förderung des Schafmarktes auch in diesem Jahr ein Beitrag von sechs Franken pro vermarktetes Tier gewährt, was bei geschätzten 20 000 Tieren einen Gesamtbeitrag von jährlich rund 120 000 Franken ausmacht. Für Schafe, welche auf den Märkten in den Südtälern gehandelt und abgeführt werden, wird ein Transportbeitrag von vier Franken pro Tier ausbezahlt. 

Beitrag an die Umwandlung von Wohneinheiten im Alters- und Pflegeheim Schiers
An die Umwandlung von drei Zweibettzimmern in sechs Einbettzimmer im Alters- und Pflegeheim in Schiers wird ein pauschaler kantonaler Investitionsbeitrag von total 75 000 Franken zugesichert. Vorausgesetzt wird ein gleich hoher Beitrag der Gemeinden der Planungsregion Prättigau.
Die Zweibettzimmer waren ursprünglich als Alterswohnungen mit je einem Wohnraum, einem Zimmer und einer Nasszelle sowie einer kleinen Küche gebaut worden. Seit der Eröffnung wurden diese Wohnungen aufgrund der sehr hohen Nachfrage jedoch immer als Zweibettzimmer für pflegebedürftige Personen genutzt. 

Eigentümerziele für die Gebäudeversicherung und die Elementarschadenkasse
Die Regierung hat die Eigentümerziele des Kantons gegenüber der Gebäudeversicherung Graubünden und der Elementarschadenkasse des Kantons Graubünden festgelegt. Die Eigentümerziele konkretisieren die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben und Vorgaben. Sie enthalten unter anderem Angaben zur Durchschnittsprämie der Gebäudeversicherung, zu den Verwaltungskosten, zur Kundenzufriedenheit sowie zur Bildung der Reserven. 
 

Aus Gemeinden und Regionen
  • Poschiavo: Das Projekt "Holzlagerplatz Abrüsù" der Gemeinde Poschiavo wird genehmigt. An die Kosten wird ein Beitrag von höchstens 131 840 Franken zugesichert. Mit dem Projekt wird der bestehende Lagerplatz im Gebiet "Abrüsù" unmittelbar an der Kantonsstrasse auf eine Grösse von 3000 Quadratmeter erweitert.
  • St. Antönien: Die von der Gemeinde St. Antönien am 20. Juni 2012 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung wird genehmigt. Mit der Teilrevision wird dem so genannten wilden Parkieren in der Landschaft entgegengewirkt. Die zukünftigen Parkierungsanlagen in den Gebieten "Matta", "Wang" und "Vordersäss" umfassen 15, zehn respektive zwölf Parkplätze. Die Gemeinde muss sicherstellen, dass die öffentlichen Parkierungsanlagen bei Lawinengefahr nicht benutzt werden.

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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