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Die Gastkantone Graubünden und Glarus am Marché-Concours in Saignelégier

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Vom 9. bis 11. August 2013 werden Graubünden und Glarus als Gastkantone am Marché-Concours National de Chevaux in Saignelégier (JU) auftreten. Die beiden Gastkantone präsentieren sich unter dem Motto: "Hautes Montagnes et Franches-Montagnes: rendez-vous au sommet". Dieses Motto unterstreicht die Werte, welche die beiden Gastkantone vermitteln möchten: "traditionsbewusst und weltoffen – fort en traditions et ouvert au monde".
 
Der Kanton Graubünden wurde im Herbst 2007 vom Komitee des Marché-Concours national de chevaux als Gastkanton für das Jahr 2012 eingeladen. Aufgrund einer Anfrage des Kantons Glarus wurde die Teilnahme zugunsten eines gemeinsamen Auftritts auf den 9. bis 11. August 2013 verschoben. Die Vorbereitungsarbeiten wurden durch ein gemeinsames Organisationskomitee der beiden Gastkantone, unter der politischen Führung von Regierungspräsident Hansjörg Trachsel (GR) und Landammann Andrea Bettiga (GL) erbracht. Das Budget beträgt insgesamt 400 000 Franken.
Geografisch gesehen liegen der Kanton Jura und die beiden Gastkantone weit auseinander. Das Motto soll ausdrücken, was den drei Kantonen gemeinsam und für sie von Bedeutung ist: in Graubünden und im Glarnerland die Berge, welche die Landschaft und den Tourismus prägen und im Jura die Freiberge, die ebenfalls landschaftlich prägend sind und berühmt für die Zucht der beliebten Freiberger-Pferde. Der Marché-Concours bietet eine willkommene Gelegenheit, freundschaftlich Kontakte zu pflegen.
Traditionsgemäss ist der Marché-Concours vor allem für den Pferdehandel und den Pferdeabsatz abgehalten worden. Schon lange handelt es sich aber um einen Grossanlass und ein Volksfest, an welchem bei optimalen Wetterverhältnissen zwischen 50 000 und 70 000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden.
Die Gastkantone gestalten Teile des Rahmenprogramms wie beispielsweise das Galakonzert am Samstagabend, die Pferdevorführungen am Samstag und Sonntag und den folkloristischen Umzug am Sonntag. Traditionellerweise offerieren sie beim Bankett am Sonntagmittag den Wein, der von den Glarner und Bündner Landfrauen ausgeschenkt wird. Glarus und Graubünden kredenzen Weine aus Graubündens wichtigsten Rebsorten, dem Blauburgunder oder Pinot noir. Unter den rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Bankett sind diverse Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft vertreten. So nimmt wie jedes Jahr ein Mitglied des Bundesrates teil und die Regierungen der beiden Gastkantone sind in corpore anwesend. Musikalisch wird das Bankett von der Polizeimusik Graubünden untermalt.
Die Kantone Glarus und Graubünden präsentieren vor Ort ihre vielfältigen landwirtschaftlichen Produkte und touristischen Angebote. Graubünden Ferien und Glarus Tourismus stellen Highlights vor für einen spannenden Ferienaufenthalt, im Winter wie im Sommer, von kulturell bis sportlich. Die in beiden Kantonen tätige landwirtschaftliche Vermarktungsorganisation alpinavera präsentiert zertifizierte und kontrollierte Spezialitäten aus landwirtschaftlicher Herstellung. Die Produkte werden überwiegend aus Bündner und Glarner Zutaten hergestellt und vor Ort produziert. 

Die drei Kantone haben viele Gemeinsamkeiten…
Insbesondere der Kanton Graubünden ist auch sehr pferdeverbunden. Jährlich finden diverse nationale und internationale Pferdeveranstaltungen statt. Neben Springconcours, Pferderennen (Maienfeld/Bad Ragaz) und White Turf (Pferderennen auf Schnee in St. Moritz und Arosa) wird auch Polo (in St. Moritz und Davos/Klosters) gespielt. Pferdebegeisterte aus der ganzen Welt reisen für diese Veranstaltungen nach Graubünden. In beiden Kantonen gibt es diverse Reitschulen und Ställe, an welchen Reitferien oder spezielle Pferdeferien gebucht werden können.
Die Darstellungen im Umzug vom Sonntag verdeutlichen Bündner und Glarner Geschichte, Kultur und Traditionen, so beispielsweise die Engadiner Schlitteda, die Landfrauen und die Trachtenvereinigung Glarus, der Chalandamarz oder die Höhepunkte der Glarner Geschichte. Die historische und wichtige Bedeutung des Pferdes als Arbeitstier in den Gebirgskantonen wird mit den Umzugsnummern Flüelapost, den Säumern und dem Holzrücken dargestellt.


Hinweis:
Zu diesem Thema ist unter www.gr.ch ein Video aufgeschaltet.


Auskunftspersonen:
 
Graubünden
Regierungspräsident Hansjörg Trachsel, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales, Tel. 081 257 23 15, E-Mail: hansjoerg.trachsel@dvs.gr.ch  
Glarus
Landammann Andrea Bettiga, Vorsteher Departement Sicherheit und Justiz, Tel. 055 646 68 00, E-Mail andrea.bettiga@gl.ch  
 

Gremium: Departement für Volkswirtschaft und Soziales
Quelle: dt Departement für Volkswirtschaft und Soziales
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