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Gute Noten für die Spitalregulierung des Kantons Graubünden

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Die Firma Polynomics AG, Olten, hat in einer im Auftrag von comparis.ch verfassten Studie "Die Spitalversorgung im Spannungsfeld der kantonalen Spitalpolitik" die kantonalen Spitalregulierungen einem umfassenden Vergleich im Hinblick auf ihre Wettbewerbsfreundlichkeit unterzogen. Der Kanton Graubünden erreichte dabei das drittbeste Ergebnis.

Die kürzlich publizierte Studie des Oltner Beratungsunternehmens Polynomics attestiert dem Kanton Graubünden eine ausgesprochen wettbewerbsfreundliche Spitalversorgung. Die Studie wertet insbesondere positiv, dass der Kanton Graubünden keine eigenen Spitäler mehr besitzt, dass die Beiträge an die Spitäler für gemeinwirtschaftliche Leistungen transparent und detailliert ausgewiesen werden und dass von den Spitälern die Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER verlangt wird. Hervorgehoben wird auch die im schweizweiten Vergleich gute Transparenz bei der Gesetzgebung zur Spitalplanung und Spitalfinanzierung. Die am 1. Januar 2013 in Kraft getretene detaillierte Ausführungsgesetzgebung zur Spitalplanung fand bei dieser Beurteilung noch keine Berücksichtigung.
Die auf den Daten des Jahres 2012 beruhende Studie stellt fest, dass der Kanton Zürich der einzige Kanton ist, der über eine umfassende Spitalplanung verfügt und den Leistungseinkauf mit einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren nach objektiven Kriterien tätigt. Ab 1. Januar 2014 wird auch der Kanton Graubünden über eine analoge Spitalplanung wie der Kanton Zürich verfügen.
Die Studie betont, dass die Resultate als vorläufige Bestandesaufnahme zu sehen sind, da viele kantonale Vorhaben in der Spitalregulierung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig umgesetzt sind. Dies ist konkret im Kanton Graubünden der Fall. Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit ist deshalb überzeugt, dass der Kanton Graubünden auch bei einem in ein paar Jahren vorgenommenen Vergleich der kantonalen Spitalregulierungen auf den vordersten Plätzen anzutreffen sein wird. In diesem Sinn gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen. 
 

Abbildung:
Wettbewerbsfreundlichkeit der kantonalen Spitalregulierung, 2012

Quelle: Polynomics 
 

Hinweis:
Link zur Studie "Die Spitalversorgung im Spannungsfeld der kantonalen Spitalpolitik", Polynomics, 2013 
 

Auskunftsperson:
Regierungsrat Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. 081 257 25 01, E-Mail Christian.Rathgeb@djsg.gr.ch  
  

Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
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