Zum Seiteninhalt

Asylunterkunft Lukmanier (GR) nach knapp fünf Monaten planmässig geschlossen

  • Erste Mitteilung
  • Neuen Beitrag einfügen
Das Bundesamt für Migration hat am 18. Oktober 2013 die Asylunterkunft Lukmanier auf dem Gebiet der Gemeinde Medel/Lucmagn im Kanton Graubünden nach knapp fünf Monaten geschlossen, so wie es mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), dem Kanton Graubünden und der Gemeinde Medel/Lucmagn vereinbart worden war. Der Betrieb in der Bundesunterkunft verlief weitgehend unproblematisch. Die Gemeinde schätzte die Arbeitseinsätze der Asylsuchenden. 

In der Anlage wurden im letzten halben Jahr rund 55 Asylsuchende pro Monat betreut. Die Asylsuchenden konnten in den Gemeinden Medel/Lucmagn, Disentis/Mustér und Blenio (TI) einiges für das Gemeinwesen tun: Sie besserten Wanderwege aus und pflegten Weiden und Wälder. 

Die Unterbringung der Asylsuchenden auf dem Lukmanierpass verlief problemlos. Eine Begleitgruppe, die sich sowohl aus Vertretern der Bevölkerung als auch der relevanten Organisationen zusammensetzte, sorgte dafür, dass schnell mit angemessenen Massnahmen auf kleinere Probleme reagiert werden konnte.

Der Kanton Graubünden konnte während des Betriebs der Unterkunft Rückführungen im Rahmen des Dublinverfahrens direkt ab der Bundesunterkunft auf dem Lukmanierpass durchführen. Im Jahr 2014 wird er von einer reduzierten Zuteilung von neuen Gesuchstellern profitieren.

Die zuständigen Stellen des Bundes und des Kantons danken dem Gemeindevorstand und der Bevölkerung von Medel/Lucmagn für die spontane Bereitschaft und ihr Entgegenkommen Asylsuchende in ihrer Gemeinde unterzubringen.

Seit dem 19. Oktober 2013 steht die Unterkunft wieder der Armee zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.ejpd.admin.ch
 

Fotobeilage:

Treffen zum Abschluss (von links): Divisionär Marco Cantieni, Peter Binz, Gemeindepräsident von Medel, Urs von Arb, Vizedirektor Bundesamt für Migration, und Regierungsrat Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, vor dem Regierungsgebäude in Chur.

 
Auskunftspersonen:
- Regierungsrat Dr. Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, Tel. 081 257 25 01, christian.rathgeb@djsg.gr.ch  
- Marcel Suter, Leiter Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden, Tel. 081 257 25 21, marcel.suter@afm.gr.ch 
- Gaby Szöllösy, Bundesamt für Migration, Chefin Information und Kommunikation, Tel. 031 325 98 80, gaby.szoelloesy@bfm.admin.ch  
 

Gremium: Bundesamt für Migration / Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden
Quelle: dt Bundesamt für Migration / Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden
Neuer Artikel