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Gesundheitsreport liefert interessante Informationen zum Gesundheitsverhalten der Bündnerinnen und Bündner

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Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit hat erstmals eine detaillierte Analyse der periodisch stattfindenden Schweizerischen Gesundheitsbefragung in Auftrag gegeben. Nun liegen die Ergebnisse dazu vor.

Die Resultate der detaillierten Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012 für den Kanton Graubünden sind in mehreren Bereichen sehr positiv. So bezeichnen über 86 Prozent der Bündnerinnen und Bündner ihren Gesundheitszustand als gut beziehungsweise sehr gut. Der Anteil der Personen mit einer mittleren bis starken psychischen Belastung liegt signifikant tiefer als der gesamtschweizerische Durchschnitt. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass die Bündner Bevölkerung bereit ist, ihren Anteil am Erhalt der Gesundheit beizutragen: So stieg der Anteil der bewegungsaktiven Bevölkerung sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern in den letzten fünf Jahren an. Im 2012 lag er bei 76,7 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kanton Graubünden und damit über dem schweizerischen Durchschnitt von 72,5 Prozent. Als körperlich aktiv gilt dabei eine Person mit mindestens 150 Minuten mässiger körperlicher Aktivität oder zweimal intensiver körperlicher Aktivität pro Woche. Positiv zu erwähnen ist auch, dass sich der Anteil der Personen, die während eines Viertels der Arbeitszeit oder mehr dem Tabakrauch anderer Personen ausgesetzt sind, deutlich reduziert hat. Betrug dieser Anteil im Jahr 2007 noch 13,5 Prozent, so hat er sich im Jahr 2012 um einen Drittel auf 9,2 Prozent reduziert. 

Weniger Konsultationen zur Vorsorge
Der Gesundheitsreport zeigt auch auf, wo Defizite bestehen. So erstaunt, dass der Anteil der Personen, die in den zwölf Monaten vor der Befragung ihren Blutdruck messen liessen, von 80,5 Prozent im Jahr 2002 auf 73,1 Prozent im Jahr 2012 zurückgegangen ist. Ebenso ist der Anteil der Personen mit einer Untersuchung des Cholesterinwertes in den zwölf Monaten vor der Befragung von 52,4 Prozent im Jahr 2002 auf 43,1 Prozent im Jahr 2012 gesunken. Zu denken gibt auch, dass sich der Anteil der übergewichtigen Personen sowohl in der Schweiz wie auch im Kanton Graubünden in den letzten 20 Jahren signifikant erhöht hat.
Die zuständigen Stellen im Kanton sind nun gefordert, mit den bestehenden und auch mit neuen Programmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention die festgestellten Defizite zu beheben oder mindestens zu reduzieren und damit mittelbar Gesundheitskosten zu sparen.
Der "Gesundheitsreport des Kantons Graubünden" kann auf der Homepage des Gesundheitsamtes (www.gesundheitsamt.gr.ch) eingesehen oder heruntergeladen werden. 
 

Auskunftsperson:
Regierungsrat Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. 081 257 25 01, E-Mail Christian.Rathgeb@djsg.gr.ch  
 

Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
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