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Zum Tourismusprogramm Graubünden 2014–2021 ist eine umfassende Informationsbroschüre erschienen. Darin wird das Förderprogramm eingehend umschrieben, und die Kriterien für Projektförderungen werden vorgestellt. Für die Umsetzung des Programmes können ab sofort Beitragsgesuche für innovative Projektideen eingereicht werden. Das Innovationsprogramm ist mit insgesamt 21 Millionen Franken dotiert.

An einer Informationsveranstaltung heute in Chur hat das Amt für Wirtschaft und Tourismus das neue "Kooperationsprogramm im Bündner Tourismus 2014–2021" im Detail vorgestellt. Nebst den Programminhalten wurden auch erstmals die Kriterien für die Projektförderungen präsentiert. Dabei wird die Messlatte bewusst hoch angesetzt. Mit innovativen Projektideen soll den Herausforderungen im Bündner Tourismus erfolgreich begegnet werden. Ziel des Programmes ist es, dem Gast ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Dazu muss der Tourismus seine Anstrengungen noch stärker auf die Bedürfnisse der verschiedensten Gäste ausrichten, wie Regierungsrat Hansjörg Trachsel an der Veranstaltung sagte.

Innovation und unternehmerische Initiative
Die Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen nehmen zu. Um sich gegenüber der internationalen Konkurrenz behaupten zu können, ist mehr Wettbewerbsfähigkeit und Innovation nötig. Neue Kooperationen können diese fördern. Dadurch erfolgt Wissensaustausch, und es entstehen aus neuen Ideen grosse Projekte. Das Förderprogramm verfolgt eine klare Zielsetzung: Der Tourismus in Graubünden soll im Vergleich mit anderen Destinationen im Alpenraum in seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Es geht in erster Linie um Impulse zu entscheidenden Faktoren wie Angebotsgestaltung, Innovation, Zusammenarbeit, Wissen, Synergien und destinationsübergreifende Kooperationen. Die bisherige Strukturreform in den Tourismusdestinationen bildet die Basis dazu.

Förderrichtlinie umschreibt Stossrichtung
Im Rahmen des achtjährigen Programmes können Projekte gefördert werden, die einen möglichst hohen Innovationsgrad aufweisen und in Graubünden ihre Wirkung erzielen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zur Stärkung des touristischen Gesamtsystems Graubünden leisten und mit der strategischen Ausrichtung der Tourismusdestination abgestimmt sein. Kriterien zur Förderung sind:
• Das Projekt setzt eine neuartige Idee um, d.h. es gibt noch nichts Vergleichbares in Graubünden.
• Das Projekt trägt zur Erhöhung der Wertschöpfung und Verbesserung der Wettbewerbsposition bei.
• Das Projekt stärkt den Aufbau von Fachkompetenz.
• Der Gesuchsteller ist offen zur Kooperation mit anderen Akteuren.

Die Akteure im Bündner Tourismus sind aufgerufen, gute Ideen und wirksame Projekte einzureichen, damit sich der Bündner Tourismus im globalen Wettbewerb weiterentwickeln kann.

Das Gesuchformular, die Förderrichtlinie sowie die Programmbroschüre können im Internet unter www.awt.gr.ch > Themen/Projekte > Tourismusprogramm Graubünden 2014–2021 abgerufen werden.


Auskunftspersonen:
- Regierungsrat Hansjörg Trachsel, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales, Tel. 081 257 23 01, Hansjoerg.Trachsel@dvs.gr.ch  
- Eugen Arpagaus, Leiter Amt für Wirtschaft und Tourismus, Tel. 081 257 23 77, Mobiltelefon 079 256 93 94, Eugen.Arpagaus@awt.gr.ch  


Gremium: Amt für Wirtschaft und Tourismus
Quelle: dt Amt für Wirtschaft und Tourismus
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