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Graubünden an der Expo Milano 2015

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An der Expo 2015 in Mailand präsentiert sich Graubünden zusammen mit den Gotthardkantonen Tessin, Uri und Wallis im Schweizer Pavillon, dem "Padiglione Svizzero". Nebst der gemeinsamen Ausstellung "Acqua per l’Europa" wird auch Graubünden verschiedene Veranstaltungen bieten.

Vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 findet in Mailand die Weltausstellung zum Thema "Den Planeten ernähren, Energie für das Leben" statt. Hauptziel des Bündner Engagements ist die verstärkte Wahrnehmung von Graubünden als sympathischer Nachbar mit grossem Freizeitwert, einer lebendigen Italianità und optimalen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Die Projektleitung der Bündner Expo-Präsenz liegt bei Markus J. Haltiner. Zudem kann die Regierung auf die Dienste von Alt-Regierungsrat Claudio Lardi zählen, welcher ein gutes Netzwerk zu Italien pflegt und den Kanton in den Expogremien des Bundes und der Gotthardkantone vertritt. 

San Gottardo: vier Kantone gemeinsam
Die Gotthardkantone Tessin, Uri, Wallis und Graubünden sind mit der gemeinsamen Ausstellung "Acqua per l’Europa" an der Expo 2015 vertreten. Innerhalb des Schweizer Pavillons werden diese vier Kantone unter dem Namen San Gottardo einen Ausstellungsraum betreiben. Ein Monolith aus dem Gotthardgestein bildet als Relief den Mittelpunkt der Ausstellung. Suonen - historische Walliser Bewässerungskanäle - hängen über den Köpfen der Besucher und lassen das Wasser über den Monolithen fliessen. Kantonsfilme und Postkarten als Souvenirs runden die Ausstellung ab. Den Auftakt der gemeinsamen Event-Tage macht der Verein Alpinavera am 3. Mai 2015 mit "Il Sapore delle Alpi". Mit einem Sinnesparcours werden Informationen zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion im Alpenraum vermittelt. Am 5. Juni 2015 findet der Aktionstag "AcquaViva San Gottardo" statt, Schulklassen aus allen Gotthardkantonen bringen frisches Wasser aus ihren Dorfbrunnen direkt nach Milano. Weitere gemeinsame Themen nebst dem Wasser sind Startups von Unternehmen, das Forum für "Italianità in Svizzera", die NEAT sowie der nachhaltige Tourismus. 

Bündner Tage an der Expo
Vom 8. bis zum 11. Juni und vom 1. bis zum 5. Oktober stehen Graubünden die Bühne, das Auditorium und die Event-Lounge des Schweizer Pavillons zur Verfügung. Somit wird Bündner Vertretern aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Kultur eine Plattform geboten. Die touristischen Destinationen Engadin/St. Moritz, Bregaglia/Engadin, Valposchiavo, Viamala sowie San Bernardino/Mesolcina/Calanca bestreiten vom 8. bis zum 10. Juni einen gemeinsamen Auftritt an der Expo. Sie präsentieren zusammen mit dem Schweizerischen Nationalpark Module aus dessen interaktiver Jubiläumsausstellung zu seinem 100-jährigen Bestehen. Die Tourismusorganisation "Engadin St. Moritz" vertritt Graubünden zudem am Schweiz Tourismus Tag vom 5. Mai 2015. Im Weiteren wird die Region Valposchiavo an der Expo zusammen mit dem Veltlin das Projekt "Valtellina Valposchiavo" promoten. Aus dem Bereich Kultur werden während der Bündner Tage verschiedene Formationen an der Expo präsent sein. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur läuft derzeit eine Evaluation und interessierte Partner sind eingeladen, sich am Auftritt zu beteiligen. Am 10. Juni 2015 findet der Behördentag statt, an dem auch Mitglieder der Regierung und des Grossen Rates teilnehmen.

Der Kanton Graubünden erhöht vom 6. Juni bis 25. Oktober 2015 die bestehenden Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs. Pro Tag fährt ein zusätzliches Postauto (Expo-Express) morgens von Chur nach Bellinzona Bellinzona und abends zurück. Diese Extrakurse bieten direkten Anschluss an die Spezialzüge aus Zürich an den Expo Bahnhof "Rho Fiera Milano Expo 2015".
 

Auskunftspersonen:
- Markus Haltiner, Projektleiter Graubünden Expo Milano 2015, Amt für Wirtschaft und Tourismus, Tel. 081 257 23 10 oder 079 467 14 64, E-Mail: markus.haltiner@awt.gr.ch  
- Claudio Lardi, Delegierter des Kantons Graubünden Tel. 079 610 44 55, E-Mail: avvocato@claudiolardi.ch  
 

Gremium: Amt für Wirtschaft und Tourismus
Quelle: dt Amt für Wirtschaft und Tourismus
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