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Regierung unterbreitet dem Grossen Rat Botschaft zum Zusammenschluss Grono

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Der Grosse Rat wird in der Augustsession 2016 über eine weitere Gemeindefusion entscheiden. Die Regierung unterbreitet dem Parlament eine Botschaft zum Zusammenschluss der drei Misoxer Gemeinden Leggia, Grono und Verdabbio zur Gemeinde Grono. Die Fusion soll per 1. Januar 2017 vollzogen werden. Damit reduziert sich die Anzahl Gemeinden im Kanton auf 112 (2016:114).

Neue Gemeinde Grono
In der Region Moesa schliessen sich die drei Gemeinden Grono, Leggia und Verdabbio zur neuen Gemeinde Grono zusammen. Die Gemeindefusion ist das Ergebnis von Bemühungen zu territorialen Reformen in der Region, die schon seit geraumer Zeit andauern. Einem Projekt, welches die strukturelle Zusammenführung aller Gemeinden des Misox zu einer oder allenfalls zwei Gemeinden zum Inhalt hatte, war kein Erfolg beschieden. Daraus folgte jedoch ein kleineres Projekt mit den drei Gemeinden Leggia, Grono und Verdabbio. Mit diesem Zusammenschluss wird der Reformprozess in der Talschaft nicht abgeschlossen sein. Auf den 1. Januar 2015 schlossen sich im benachbarten Calancatal bereits vier Gemeinden zur Gemeinde Calanca zusammen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Grono, Leggia und Verdabbio stimmten am 29. November 2015 mit Resultaten zwischen 80 und 94 Prozent dem Fusionsvertrag deutlich zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eine Gemeinde mit rund 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie mit einer Fläche von 3709 Hektaren. Die fusionierenden Gemeinden arbeiten seit Jahren in verschiedenen Bereichen intensiv zusammen. Kooperationen bestehen auch über die neue Gemeindegrenze hinaus.

Der Gemeindezusammenschluss wird durch den Kanton mit einem Förderbeitrag von insgesamt 5,41 Millionen Franken unterstützt.

Der Grosse Rat wird in der Augustsession 2016 über die Gemeindefusion beschliessen.


Auskunftsperson:
Regierungsrätin Barbara Janom Steiner, Vorsteherin Departement für Finanzen und Gemeinden, Tel. 081 257 32 01, E-Mail: Barbara.Janom@dfg.gr.ch  


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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