Familienfreundliche KMU im Fokus

In den letzten zwei Jahren nahmen neun KMU aus den Regionen Albula, Surselva und Viamala mit rund 600 Mitarbeitenden am Projekt „KMU Regio: Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor" teil. Damit halfen sie aktiv beim Auf- und Ausbau familienfreundlicher Arbeitsbedingungen in ihrem Betrieb mit. Am Donnerstag, 14. September 2017, endet das Projekt mit einer öffentlichen Schlussveranstaltung ab 17 Uhr in der Karbithalle in Thusis.

Quer über alle Branchen besteht ein Fachkräftemangel, der durch die periphere Lage des Kantons noch verstärkt wird. Um im Wettbewerb bestehen zu können, braucht es gute Rahmenbedingungen. Immer wichtiger wird dabei auch die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer.

Familienfreundlichkeit in der Praxis

Die Schlussveranstaltung bietet konkrete Einsichten und Antworten, wie es diesen Betrieben im Rahmen des KMU-Projektes ergangen ist, welche Erfolge sie verbuchen konnten und vor welchen Herausforderungen sie stehen. Präsentiert wird zudem erstmals eine Broschüre über die bislang am Programm beteiligten Betriebe und ihre Wege hin zu mehr Familienfreundlichkeit.
Die Veranstaltung richtet sich an KMU, Personalverantwortliche, Personen aus Politik und Wirtschaft und Arbeitnehmende, die sich für innovative, wirtschaftliche sowie familienfreundliche Massnahmen einsetzen und an einer erfolgreichen Balance von Beruf und Familie interessiert sind.

Aktionsprogramm Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor
Das im Jahr 2010 von der Stabsstelle für Chancengleichheit lancierte Aktionsprogramm startete im Bündner Rheintal (2010‑2014) mit neun Betrieben und rund 700 Mitarbeitenden. 2015 wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderungen in die Regionen getragen. Ziel des Programmes ist es, die hiesigen KMU unter der fachkundigen Begleitung der Fachstelle UND von den langjährigen Erfahrungen anderer Firmen und Regionen profitieren zu lassen. Weiter soll ein Bewusstsein für die positiven wirtschaftlichen Aspekte von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Finanziell wird das Programm vom Kanton Graubünden, vom Bund und den Regionen getragen.

Diese KMU machen mit:

In der Region Albula: Bossi und Hemmi AG, Tiefencastel; Puracenter AG / Spar, Lenzerheide; Poltera Holzbau AG, Tinizong

In der Region Surselva: Wäscheria Textil Service AG, Ilanz; Spitex Foppa, Ilanz

In der Region Viamala: Bühler AG Transporte und Recycling, Thusis; Spital Thusis; Stiftung Scalottas, Scharans; CSD Ingenieure AG, Thusis


Weitere Informationen finden Sie in der Einladung zur Schlussveranstaltung sowie unter www.stagl.gr.ch, www.und-online.ch und www.berufundfamilie.admin.ch


Auskunftsperson:
Susanna Mazzetta, Projektleiterin, Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann, Tel. 081 257 35 72, Mob. 079 483 74 01, E-Mail Susanna.Mazzetta@stagl.gr.ch


Gremium: Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann
Quelle: dt Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann