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Die Regierung genehmigt den Arealplan für "Chur West" als Grundlage für die weitere Entwicklung des Stadtgebiets. Zudem schafft sie die Voraussetzungen für ein Hochwasserschutzprojekt der Gemeinde Luzein.

Arealplan "Chur West" genehmigt

Die Regierung genehmigt den Arealplan "Chur West" mit dem Vorbehalt, das Genehmigungsverfahren bezüglich der "Verkehrsfläche Bus" und zwei damit in Verbindung stehenden Arealplanregelungen aufzuschieben. Die "Verkehrsfläche Bus" ist im Arealplan stadtauswärts entlang der Kasernenstrasse zwischen den Kreiseln Ringstrasse und Comercialstrasse festgelegt worden. Zwei Arealplanregelungen halten dazu fest, dass entlang der Kasernenstrasse im Rahmen der jeweiligen Quartierplanverfahren Raum für eine mögliche Busspurerweiterung zu berücksichtigen und diesbezüglich mit den zuständigen Unternehmen und städtischen Instanzen frühzeitig Kontakt aufzunehmen sei. Gegen diese Planfestlegung und die entsprechenden Arealplanregelungen wurde bei der Regierung Beschwerde erhoben.
Die Behandlung dieser Beschwerde beansprucht naturgemäss noch etwas Zeit. Damit sich deswegen nicht die Genehmigung des ganzen Arealplans verzögert, erscheint es als angezeigt, den Arealplan trotz der Beschwerde bereits jetzt mit entsprechendem Vorbehalt zu genehmigen. Aus Sicht der Regierung wäre nicht vertretbar, wenn sich das Inkrafttreten des gesamten, rund 2,2 Hektaren umfassenden Arealplans einzig wegen einer umstrittenen "Verkehrsfläche Bus" verzögern würde.
Aufgrund des Baus der ersten beiden Zwillingshochhäuser "City West" und einer regen Nachfrage für weitere Hochhausbauten zeigte sich, dass die raumplanerischen und städtebaulichen Rahmenbedingungen konkretisiert werden müssen. Zu diesem Zweck wurde der Arealplan erarbeitet und dient fortan als Koordinationsinstrument für die weitere Planung. Aufgrund der Arealgrösse, des langen Planungshorizontes von 25 Jahren sowie der Ungewissheit, wann welches Quartier entwickelt wird, hat sich eine räumliche und zeitliche Etappierung angeboten. Der Arealplan stellt sicher, dass die Quartierpläne aufeinander abgestimmt werden.

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©Comet Photoshopping GmbH / Dieter Enz

Hochwasserschutzprojekt der Gemeinde Luzein genehmigt
Die am 23. Juni 2017 von der Gemeinde Luzein beschlossene Teilrevision der Ortsplanung wird von der Regierung mit einigen Korrekturen genehmigt.
Ziel der Revision ist ein Hochwasserschutzprojekt, welches den Raum "Under Dalvazza" mit der Gewerbezone sowie der Abwasserreinigungsanlage schützen soll. Das Projekt umfasst neben den erforderlichen Hochwasserschutzmassnahmen auch Massnahmen zur Aufwertung der Aue "Dalvazza" entlang der Landquart. Zudem hat die Gemeinde Luzein die Gelegenheit ergriffen, die existierende Gewerbezone an drei randlich gelegenen Stellen an das Nationalstrassenprojekt "Umfahrung Küblis" anzupassen.

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©Comet Photoshopping GmbH / Dieter Enz

Grünes Licht für die Erweiterung des Hotels Central in Val Müstair
Die Regierung genehmigt die am 3. Mai 2017 von der Gemeinde Val Müstair beschlossene Teilrevision der Ortsplanung, welche den Zonenplan und Generellen Gestaltungsplan (ZP/GGP) 1:1000 Valchava, Erweiterung Hotel Central, umfasst.
Mit der Revision soll die Grundlage für die Erweiterung des Hotels Central geschaffen werden. Anstelle der ursprünglichen Absicht, die bauliche Erweiterung des Hotels Central mittels eines Anbaus an die heute existierenden Gebäude vorzunehmen, ist nun jedoch vorgesehen, einen Neubau zu errichten. Die Gemeinde Val Müstair hat im vorliegenden Fall weder Ein- noch Auszonungen vorgenommen. Es handelt sich vielmehr um Umzonungen innerhalb von bisher bereits rechtskräftig existierenden Bauzonen. Daher kann der ZP/GGP 1:1000 Valchava, Erweiterung Hotel Central, genehmigt werden.

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©Comet Photoshopping GmbH / Dieter Enz

Neuer Unterhaltsstützpunkt auf dem Bernina
Die Regierung genehmigt das Projekt für den Neubau des Tiefbauamt-Unterhaltsstützpunkts auf dem Berninapass mit Auflagen und spezialrechtlichen Bewilligungen. Seit 2005 ist die Kantonsstrasse über den Berninapass offiziell ganzjährig offengehalten. Um den Strassenunterhalt im Winter sicherstellen zu können, ist im Bereich der Passhöhe ein Unterhaltsstützpunkt unabdingbar. Die aktuell dafür genutzten Bauten und Räume stehen im Privateigentum, sind zu klein und genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Bereits vor einem Jahr hat die Regierung das Churer Architekturbüro Bearth & Deplazes als Gewinner eines Architekturwettbewerbs mit dem Bau des neuen Unterhaltsstützpunkts beauftragt. Eine Besonderheit ihres Projekts ist die sogenannte Camera Obscura auf der Spitze des Siloturms, welche eine öffentlich begehbare Attraktion ist. Die Camera Obscura kann in den Sommermonaten besucht werden und hat touristisches Potenzial.

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©Bearth & Deplazes Architekten AG

GKB Sportprogramm erhält weiterhin Unterstützung
Die Bündner Regierung unterstützt das Projekt GKB Sportkids weiterhin mit einem Beitrag aus dem Sport-Fonds. Sie spricht für die Trainingsjahre 2018 bis 2021 im Maximum 450 000 Franken. GKB Sportkids ist ein Nachwuchsförderungsprogramm des Kantons Graubünden für fünf- und sechsjährige Kinder, das im Herbst 2004 lanciert wurde. Ziel des Programms ist es, die Kinder in ihrer allgemeinen Motorik zu fördern, den zunehmenden Bewegungsmangel bereits im Kindesalter zu bekämpfen und den Zugang zu den Sportvereinen zu fördern. Derzeit trainieren an 35 Trainingsorten rund 630 Kinder.

Weitere Informationen zu GKB Sportkids

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Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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