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Regierungsmitteilung vom 1. Februar 2018

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Die Regierung gibt grünes Licht für eine neue Mountainbikeanlage in Arosa und genehmigt den Neubau einer Schutzgalerie auf der Engadinerstrasse. Weiter gewährt sie einen Investitionsbeitrag für einen Studiengang der HTW Chur.

Grünes Licht für neue Mountainbikeanlage in Arosa
Die Regierung genehmigt die am 21. Mai 2017 von der Gemeinde Arosa beschlossene Teilrevision der Ortsplanung. Mit dieser Genehmigung werden die raumplanerischen Voraussetzungen für den Bau einer neuen Mountainbikeanlage (Flowtrail) vom Hörnli nach Innerarosa geschaffen. Zum anderen sind an verschiedenen Stellen neue Mountainbiketeilstrecken oder neue Wanderwegteilstrecken festgelegt, um die beiden Nutzergruppen zu entflechten.

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©Bundesamt für Landestopografie

Neue Galerie zum Schutz der Engadinerstrasse
Die Regierung genehmigt ein Projekt für den Neubau einer Galerie zum Schutz der Engadinerstrasse beim Abschnitt Martina bis Ovella. Die Steinschlagereignisse der letzten 20 Jahre im Bereich Mingèr erfordern aufgrund des ermittelten Gefahrenpotentials Massnahmen zum Schutz der Strasse auf einer Länge von rund 60 Metern. Zusätzlich besteht in diesem Abschnitt auch Lawinengefahr, dies auf einer Länge von rund 170 Metern. Wegen der gleichzeitig bestehenden Lawinengefahr vermag nur eine Galerie die Strasse ausreichend gegen Steinschlag zu schützen.
Als Massnahme soll eine Galerie von 60 Metern Länge erstellt werden. Bezüglich der Lawinengefahr soll mittels einer Warnanlage versucht werden, das Risiko für die Strasse zusätzlich zu vermindern. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 4,2 Millionen Franken.

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Kanton investiert in regionales Photonic-Know-how
Die Regierung gewährt der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW Chur) für den Auf- und Ausbau der Labors für den Studiengang Photonics in den Jahren 2017 und 2018 einen Investitionsbetrag von maximal je 500 000 Franken.
Photonics umfasst im weitesten Sinne alle Produkte und Verfahren, die auf dem Zusammenwirken von Elektronikschaltungen und Licht beruhen. Der schweizweit einmalige Bachelorstudiengang für Photonics hat zum Ziel, eine praxisnahe Ausbildung sicherzustellen. Nach Abschluss des Studiums sollen die Ingenieure sowohl über praktische Erfahrung als auch über einen theoretischen Wissensstand verfügen, der sie für die Photonics-Industrie als zukünftige Arbeitskräfte qualifiziert. Um dies zu erreichen, bedarf es verschiedener Laboraufbauten, mit welchen die Studierenden praktische Erfahrungen sammeln können. Parallel zu den Studierendenlabors wird ein neues Forschungslabor aufgebaut. Dort werden die bereits zahlreich vorhandenen Industrieprojekte mit regionalen und nationalen Unternehmen bearbeitet.
Diese Dienst-, Beratungs- und Forschungsleistungen ermöglichen der lokalen Photonics-Industrie die Entwicklung von Produkten mit besserer Leistung und höherem Reifegrad, Einsparungen von Kosten und beschleunigte Markteinführungszeiten. Die Verfügbarkeit dieses Know-hows im Bereich Photonics ist zudem als Vorteil für den Kanton bei der Standortwahl neuer, innovativer Unternehmen zu werten. Der Aufbau ermöglicht die Weiterentwicklung und Intensivierung des Photonics-Bereichs in der Region und trägt unmittelbar zum wirtschaftlichen Wachstum bei.


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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