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Ostschweizer Arbeitsprogramm für öffentlichen Verkehr mit Bündner Beteiligung

Das Arbeitsprogramm "Gesamtperspektive Ostschweiz" wurde heute von Regierungspräsident Mario Cavigelli, von den Vertretern der beteiligten Kantone sowie der SBB gemeinsam unterzeichnet.

Die "Gesamtperspektive Ostschweiz" ist ein Arbeitsprogramm im Bereich öffentlicher Verkehr zwischen den Kantonen Graubünden, Schaffhausen, St.Gallen und Thurgau sowie den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit Planungshorizont 2030. Dabei wurden ganzheitliche Perspektiven für den Raum Ostschweiz definiert, was eine Form der vernetzten Planung schafft. Ziel ist es, Mehrwerte für Kundinnen und Kunden, die beteiligten Kantone und die involvierten Städte sowie die SBB zu schaffen. Im Fokus des Arbeitsprogramms steht das künftige Angebot im Personen- und Güterverkehr mit der dazu notwendigen Eisenbahninfrastruktur. Gleichzeitig wird die Entwicklung der Bahnhofsareale diskutiert.

Geplante Massnahmen für Graubünden
Verschiedene Infrastrukturmassnahmen sollen die Kapazität und Betriebsstabilität des öffentlichen Verkehrs im Kanton Graubünden erhöhen und neben beschleunigten auch bequemere Transportketten bieten. Insbesondere soll die Anbindung des Kantons Graubünden an Zürich verbessert und auf einen durchgängigen Halbstundentakt verdichtet werden. Am Bahnhof Chur sieht das Arbeitsprogramm die Verschiebung des Freiverlads Kettweg in das Gebiet nördlich Ems Werk vor. Das damit freiwerdende Areal sowie die zusätzliche, angrenzende Fläche haben mit der zentralen Lage in Bahnhofsnähe strategischen Charakter für die städtebauliche Entwicklung. Ein weiterer Punkt des Arbeitsprogramms betrifft den Bahnhof Landquart. Mit Unterstützung der SBB sieht der Kanton Graubünden vor, die Flächen rund um den Bahnhof Landquart baulich zu verdichten und neuen Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen. Zudem ist ein guter Anschluss im Personen- und Güterverkehr in Landquart für die Partner zentral. Eine Entwicklung in diesem Bereich bietet die Chance, die Auslastung der Züge zu steigern.

Weitere Informationen: Amt für Energie und Verkehr


Auskunftsperson:

Regierungspräsident Dr. Mario Cavigelli, Vorsteher Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement, Tel. 081 257 36 01, E-Mail Mario.Cavigelli@bvfd.gr.ch  


Gremium: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement
Quelle: dt Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement