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Wanderausstellung "Kein Kinderspiel" macht in Chur halt

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Die multimediale Ausstellung "Kein Kinderspiel" zeigt die Auswirkungen von Krieg, Folter und Flucht auf die erste und zweite Generation von Flüchtlingen in der Schweiz. Auf Initiative der kantonalen Fachstelle Integration macht sie vom 16. Mai bis 15. Juni 2019 im Haus Arcas in Chur halt.

Krieg, Gewalt und Verfolgung zwingen gegenwärtig viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Was das für die betroffenen Menschen – Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche – bedeutet, wird in der multimedialen Wanderausstellung "Kein Kinderspiel" veranschaulicht. Das Gemeinschaftsprojekt der interdisziplinären Plattform Face Migration und dem Schweizerischen Roten Kreuz hat im Rahmen einer Langzeitstudie mehrere Flüchtlinge und ihre Familien begleitet mit dem Ziel aufzuzeigen, wie die Fluchterfahrung ihr Leben und ihren Alltag in der Schweiz beeinflusst. Dabei wird deutlich, welche Konsequenzen dies auf die Integration wie auch auf das Elternsein hat und wie die Flucht das Leben ihrer Kinder beeinflusst. Raum bietet die Ausstellung auch für den virtuellen Dialog zwischen jungen Menschen mit Fluchterfahrung und Jugendlichen in der Schweiz.

Mitten unter uns
In den letzten acht Jahren fanden 2184 Flüchtlinge im Kanton Graubünden Zuflucht und eine neue Heimat. Was wissen wir über diese Menschen und welchen Einfluss hat die Flucht auf ihr Leben in der Schweiz? Die Ausstellung nimmt sich diesen Menschen an, porträtiert Erwachsene und Jugendliche, die über Flucht und die damit verbundenen Erfahrungen sprechen. Dies ermöglicht uns einen Einblick in den Alltag von mitten unter uns lebenden Menschen, die Unsägliches erlebt haben. "Kein Kinderspiel" bietet in diesem Sinn Interessierten eine einmalige Gelegenheit, sich mit den Auswirkungen von Krieg, Gewalt, Folter und Verfolgung auseinanderzusetzen. Nicht nur theoretisch, sondern differenziert, von Angesicht zu Angesicht, können wir uns ein Bild machen, was Flucht und Verlust der Heimat für Betroffene bedeutet.

Weitere Informationen: Webseite Integration Graubünden


Auskunftsperson:
Patricia Ganter Sonderegger, Kantonale Integrationsdelegierte, Tel. 081 257 36 81, E-Mail Patricia.Ganter@afm.gr.ch  


Gremium: Amt für Migration und Zivilrecht / Fachstelle Integration
Quelle: dt Amt für Migration und Zivilrecht / Fachstelle Integration
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