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Coronavirus: Nationalfeiertag in Zeiten von Corona

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Abstand halten und sich regelmässig die Hände waschen sind die wirkungsvollsten Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Im Hinblick auf den Nationalfeiertag ruft das Gesundheitsamt zur Eigenverantwortung auf und empfiehlt dringend, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

In den vergangenen Wochen war in Graubünden eine Zunahme der Fallzahlen zu verzeichnen. In vielen Fällen wurde das Virus übertragen, weil das Abstandhalten vernachlässigt wurde. Im Hinblick auf den Nationalfeiertag rät das Gesundheitsamt deshalb dringend, die Abstands- und Hygieneregeln zu befolgen.

Konkret empfiehlt das Gesundheitsamt bei Besuchen von Veranstaltungen, Restaurants und Clubs, wenn immer möglich Abstand (1,5 Meter) zu halten, sich mit Gesichtsmasken zu schützen, die Kontaktdaten korrekt zu hinterlegen und die "SwissCovid App" zu nutzen.

Kinder und Jugendliche mit Symptomen bleiben zuhause!
Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus können unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen haben keine Symptome oder merken kaum, dass sie krank sind. Die Fälle der letzten Wochen haben gezeigt, wie tückisch das neue Coronavirus ist; Asymptomatische Virusträger haben das Virus unbemerkt und in kürzester Zeit weitergegeben.

Das Gesundheitsamt warnt Eltern vor der einfachen Übertragung des Virus. Deshalb rät es dringend, Kinder mit Symptomen wie Schnupfen, Fieber, Husten, Halsschmerzen etc. zuhause zu behalten und einen Arzt zu konsultieren. Auf keinen Fall sollen Kinder und Jugendliche an Ferien- und Gruppenangeboten - wie beispielsweise Ferienlager, Ferienpässe oder Ähnliches - teilnehmen, wenn Anzeichen einer Krankheit auftreten. So wird verhindert, dass weitere Personen angesteckt werden.

Aktuelle Lage
Insgesamt befinden sich in Graubünden aktuell 61 Personen in Isolation, rund 350 Personen in Quarantäne sowie eine Person in Spitalpflege.

Das Gesundheitsamt analysiert die Fallzahlen laufend und prüft entsprechende Massnahmen. So wird die Anzahl Contact Tracer dem effektiven Volumen angepasst. Prioritär geht es darum, die Direktbetroffenen und ihr Umfeld so rasch als möglich zu kontaktieren und gleichzeitig die individuellen Persönlichkeitsrechte zu wahren. Zusätzliche Informationen werden nur dort gemacht, wo ein überwiegendes öffentliches Interesse vorhanden ist. Solange das Contact Tracing funktioniert, wird von zusätzlichen Massnahmen, wie beispielsweise der Ausdehnung der Maskenpflicht, abgesehen.

Informationsfluss sichergestellt
In den vier Wochen, in denen keine Regierungssitzung stattfand, war der Informationsfluss zwischen den Mitgliedern der Regierung sowie innerhalb der Departemente jederzeit sichergestellt. Wie schon in den vergangenen Monaten fanden auch im Juli trotz Ferienabwesenheiten Telefon- und Videokonferenzen statt. Am kommenden Dienstag trifft sich die Regierung zur nächsten ordentlichen Sitzung.


Auskunftspersonen: 
- Regierungsrat Peter Peyer, Vorsteher Departement Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. +41 79 629 00 85 (13.00 – 15.00 Uhr)
- Rudolf Leuthold, Leiter Gesundheitsamt, Tel. +41 81 257 26 41, E-Mail Rudolf.Leuthold@san.gr.ch


Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit 
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit

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