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Regierungsmitteilung vom 15. Oktober 2020

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Die Regierung genehmigt Projekte zur Korrektion der Julier- sowie der Schanfiggerstrasse.

Grünes Licht für die Korrektion der Julierstrasse

Die Julierstrasse ist Bestandteil der Nord-Süd-Achse des nationalen Hauptstrassennetzes. Als Durchgangsstrasse von nationaler Bedeutung dient sie unter anderem der Erschliessung der Tourismusregion Lenzerheide-Valbella.
Die Regierung genehmigt nun ein Projekt zur Korrektion der Julierstrasse im Abschnitt Gross Kehr – Kapellakehren, wo die Fahrbahn schmal und unübersichtlich ist. Die engen Platzverhältnisse führen bei winterlichen Bedingungen oder bei grossem Verkehrsaufkommen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zudem quert die Julierstrasse im Abschnitt Gross Kehr – Malix aktive Zonen des Rutschhangs "Erlenrutsch" und ist entsprechend anhaltenden Deformationen ausgesetzt. Ebenfalls ungenügend ist der bauliche Strassenzustand der Julierstrasse infolge des nicht frostsicheren Oberbaus sowie aufgrund von Rutschungen. Im Rahmen des Projekts soll die Fahrbahn auf 6,5 Meter verbreitert, ein bergwärts führender Radstreifen angeordnet, der Oberbau erneuert, die Strassengeometrie geringfügig korrigiert sowie das Meteorwasserleitungssystem neu gebaut und somit die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16,7 Millionen Franken.
Gleichzeitig genehmigt die Regierung ein Projekt der Stadt Chur zum behindertengerechten Ausbau zweier Bushaltestellen, welches zusammen mit der Strassenkorrektion der Julierstrasse realisiert wird. Es handelt sich dabei um die Bushaltestellen Städeli in beide Fahrtrichtungen. Die Regierung spricht dafür einen Kantonsbeitrag von 57 000 Franken.

Julierstrasse von oben Julierstrasse von unten

Die Regierung genehmigt nun ein Projekt zur Korrektion der Julierstrasse im Abschnitt Gross Kehr – Kapellakehren, wo die Fahrbahn schmal und unübersichtlich ist.

Korrektion Schanfiggerstrasse sowie Erneuerung Sapünerbachbrücke und Durchlass Rongegg

Die Regierung genehmigt ein Projekt zur Korrektion der Schanfiggerstrasse. Diese ist Bestandteil des kantonalen Verbindungsstrassennetzes und erschliesst die Gemeinde Arosa als einzige Strassenverbindung. Der gesamte Verkehr in das Hochtal Schanfigg wickelt sich auf diesem Verkehrsträger ab.
Im Abschnitt Sapünerbachbrücke zwischen Langwies und dem Durchlass Rongegg muss die Schanfiggerstrasse aufgrund des schlechten Zustands des Oberbaus und der Geometrie instandgesetzt werden. Im Rahmen des Projekts soll die Strasse unter anderem auf 6 Meter verbreitert, der Oberbau sowie die Strassenoberfläche ersetzt, die Oberflächenentwässerung verbessert und die Zufahrten optimiert werden. Zudem müssen die Sapünerbachbrücke und der Durchlass Rongegg aufgrund diverser Schäden erneuert werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 8 Millionen Franken.

Sapünerbachbrücke von unten

Im Abschnitt Sapünerbachbrücke zwischen Langwies und dem Durchlass Rongegg muss die Schanfiggerstrasse aufgrund des schlechten Zustands des Oberbaus und der Geometrie instandgesetzt werden.

Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2020

Die Regierung nimmt davon Kenntnis, dass am Sonntag, 29. November 2020, folgende eidgenössischen Vorlagen der Volksabstimmung unterbreitet werden:

  • Volksinitiative vom 10. Oktober 2016 „Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt“ (BBl 2020 5505); und
  • Volksinitiative vom 21. Juni 2018 „Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten“ (BBl 2020 5509).

Kantonal sind am 29. November 2020 keine Sachvorlagen abstimmungsreif.

Die Regierung nimmt davon Kenntnis, dass am Sonntag, 29. November 2020, folgende eidgenössischen Vorlagen der Volksabstimmung unterbreitet werden:

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Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden