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Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Regionen und Gemeinden haben sich am Donnerstag, 14. März 2024, zum fünften Runden Tisch zum Thema Ausweichverkehr entlang der A13 und A28 getroffen. Die bisherigen Massnahmen haben sich bewährt und werden im gleichen Rahmen fortgeführt.

Das Hauptziel der bisher getroffenen Massnahmen entlang der A13 und der A28 ist die Verhinderung von Staus in den vom Ausweichverkehr betroffenen Dörfern sowie das Gewährleisten der Zirkulation der Blaulichtorganisationen und des öffentlichen Verkehrs innerhalb der Dörfer. Dieses Ziel wurde in den vergangenen Winter- und Sommermonaten erreicht.

Rückblick auf den Winterbetrieb im Prättigau
An drei von vier Wochenenden im Januar hat das Tiefbauamt Graubünden (TBA) in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubünden und dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) verschiedene Massnahmen zur Reduzierung des Ausweichverkehrs im vorderen Prättigau getroffen. Dies entgegen der ersten Einschätzung vom vergangenen Herbst, wonach die Massnahmen erst ab Februar bis Mitte März 2024 vorgesehen gewesen wären. Das sonnige Wetter und die guten Schneeverhältnisse hatten für ein höheres Verkehrsaufkommen als im Januar 2023 gesorgt. Dank des flexibel einsetzbaren Dispositivs entlang der A28 konnte kurzfristig auf das erhöhte Verkehrsaufkommen reagiert und die entsprechenden Massnahmen bereits früher als geplant eingeleitet werden (siehe Medienmitteilung vom 13.10.2023). Die Osterfeiertage vom 29. März bis 1. April 2024 liegen auch in diesem Jahr noch in der Wintersportsaison. Aus diesem Grund wird das TBA die Massnahmen am Osterwochenende entlang der A28 erneut umsetzen.

Bewährte Massnahmen für Feiertags- und Ferienverkehr
Da sich auch die im Frühjahr/Sommer 2023 umgesetzten Massnahmen entlang der A13 bewährt haben, wird das TBA insbesondere an den Frühlingsfeiertagen (Ostern, Auffahrt, Pfingsten) sowie an den Wochenenden anfangs Juli ein vergleichbares Dispositiv wie im letzten Jahr einsetzen.

Das Dispositiv erstreckt sich südwärts – je nach Verkehrsaufkommen – von Zizers bis zum Isla Bella Tunnel. Für den nordwärts fahrenden Rückreiseverkehr sind die Massnahmen ebenfalls an den Frühlingsfeiertagen sowie an den Wochenenden im August vorgesehen.

Verhalten der Verkehrsteilnehmenden hat grosse Auswirkung
Das TBA empfiehlt den Verkehrsteilnehmenden an Tagen, an denen mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, nicht zu den Hauptverkehrszeiten zu reisen oder diese Reisetage generell zu meiden. Dies betrifft insbesondere den Rückreiseverkehr in Richtung Norden. Generell empfiehlt das TBA, auf den schienengebundenen öffentlichen Verkehr auszuweichen.

Pannenstreifenumnutzung und Geschwindigkeitsharmonisierung
Als mittelfristige Massnahme plant das ASTRA die Umnutzung des Pannenstreifens zwischen Landquart und Sargans. Der temporäre Einsatz des Pannenstreifens als dritte Fahrspur soll die Situation insbesondere für den nordwärts fahrenden Rückreiseverkehr im Winter entschärfen. Zudem sind eine Geschwindigkeitsharmonisierung und eine Gefahrenhinweisanlage zwischen Sargans und Thusis in beide Fahrtrichtungen vorgesehen. Die Möglichkeit, die Höchstgeschwindigkeit bei Bedarf herabzusetzen, sorgt für einen reibungsloseren Verkehrsfluss und führt dazu, dass die Kapazität der A13 besser genutzt werden kann. Ausserdem reduziert sie das Auftreten von plötzlichen Bremsmanövern und unnötigen Fahrstreifenwechseln, die zu Staus führen.

Auskunftspersonen:

  • Reto Knuchel, Kantonsingenieur, Tiefbauamt, Tel. +41 81 257 37 01 (erreichbar von 10.00 bis 11.00 Uhr), E‑Mail Reto.Knuchel@tba.gr.ch
  • Andreas Pöhl, Leiter Verkehrsmanagement, Tiefbauamt Graubünden, Tel. +41 81 257 37 62 (erreichbar von 8.00 bis 11.00 Uhr), E‑Mail Andreas.Poehl@tba.gr.ch

zuständig: Tiefbauamt
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