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Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit hat im Februar 2024 erneut sämtliche Mitarbeitenden eingeladen, sich zu ihrer Arbeitssituation zu äussern. Die Ergebnisse sind insgesamt positiv. Insbesondere zeigt sich in den Antworten auch eine hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden. Die Detailergebnisse werden nun vertieft analysiert. Wo nötig werden aufgrund der Ergebnisse von den einzelnen Ämtern Massnahmen eingeleitet.

Im Oktober 2021 wurde im Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) unter den rund 1300 Mitarbeitenden erstmals eine systematische Befragung zur Arbeitssituation durchgeführt. Nun wurde die Befragung wiederholt. Der Rücklauf der Antworten ist 2024 erwartungsgemäss etwas tiefer als bei der ersten Befragung ausgefallen. Mit fast 73 Prozent weist die Befragung aber eine hohe und sehr repräsentative Rücklaufquote auf. Durchgeführt und ausgewertet wurden beide Befragungen anonym und durch die unabhängige Firma Empiricon, welche in diesem Bereich eine führende Stellung in der Schweiz hat.

Weiterhin hohe Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft
Über alle Themen hinweg – vom Arbeitsklima über die Führung bis hin zur Personalentwicklung – ist im Vergleich zu 2021 eine positive Veränderung der Werte ersichtlich. Die Werte für Arbeitszufriedenheit, Commitment und Begeisterung für die Arbeit wurden über das ganze Departement hinweg auf hohem Niveau gehalten. Mit 72 von 100 Punkten ist die Arbeitszufriedenheit insgesamt hoch und verbesserte sich um 2 Punkte im Vergleich zum Jahr 2021. Ebenfalls um 2 Punkte hat sich das Commitment verbessert, nämlich von 79 auf 81 Punkte von 100 Punkten. Unverändert sehr hoch geblieben ist mit 81 von 100 Punkten die Bereitschaft, sich bei der Arbeit voll einzusetzen. «Es ist schön zu sehen, dass unsere Bemühungen für eine starke Mitarbeitendenzufriedenheit positiv wahrgenommen werden und in der Umfrage sichtbar werden», stellt Regierungsrat Peter Peyer erfreut fest.

Deutliche Verbesserungen
Im Vergleich zur ersten Befragung ist die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation der Mitarbeitenden bei der Kantonspolizei und im Amt für Migration und Zivilrecht deutlich gestiegen. Die grossen Anstrengungen zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit durch die Verantwortlichen in den entsprechenden Ämtern widerspiegeln sich in den Ergebnissen.

Ebenfalls deutlich positiver bewertet wurden im Vergleich zur Befragung 2021 die Amtsleiter. Die Mitarbeitenden sahen damals vorwiegend Verbesserungspotenzial bei der Nachvollziehbarkeit von Entscheiden. Das Bedürfnis nach Nachvollziehbarkeit von Entscheiden ist ungebrochen, wird jedoch deutlich positiver bewertet. Ebenfalls eine deutliche Verbesserung konnte bei der rechtzeitigen Kommunikation von Veränderungen und beim Arbeitsklima erreicht werden. «Diese Ergebnisse motivieren uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen», sagt Regierungsrat Peter Peyer. «Eine gut nachvollziehbare interne Kommunikation ist über alle Ebenen hinweg ein wichtiger Pfeiler für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.»

Personalentwicklung und Mitwirkungsmöglichkeiten als Handlungsfelder erkannt
Aus den Antworten wird auch ersichtlich, dass die Gestaltung der Personalentwicklung ein wesentlicher Punkt ist, mit dem die Arbeitszufriedenheit noch verbessert werden kann. Die Mitarbeitenden wünschen sich insbesondere mehr Möglichkeiten in der beruflichen Weiterentwicklung und bei der Mitgestaltung im Arbeitsalltag. Ebenfalls bleibt der Wunsch der Mitarbeitenden nach mehr Sichtbarkeit der Amts- und Departementsleitung hoch.

Vertiefte Analysen zusammen mit den Amtsleitungen
In den nächsten Monaten werden die Ergebnisse von der Departementsleitung zusammen mit den Amtsleitungen vertieft analysiert und beurteilt. Dabei stützen sich Departement und Ämter auch auf die Empfehlungen der Firma Empiricon ab. Darauf basierend werden die jeweils notwendigen Massnahmen definiert, um die von den Mitarbeitenden gewünschten Anpassungen zu erreichen. Übergeordnete Themen wie Lohn oder Weiterbildungsmöglichkeiten werden unter Einbezug des Personalamts analysiert.

Vernetzungsanlässe in den Regionen
Um die Sicht- und Wahrnehmbarkeit der Departementsleitung weiter zu steigern, sind in diesem Jahr regionale Vernetzungsanlässe in Cazis, Roveredo, Samedan, Ilanz, Davos und Chur geplant. An diesen können sich alle Mitarbeitenden des Departementes für Justiz, Sicherheit und Gesundheit in den Regionen untereinander und mit der Departementsleitung austauschen.

Beilage:

Faktenblatt Empiricon

Auskunftsperson:

Regierungsrat Peter Peyer, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. +41 81 257 25 01 (erreichbar von 12.30 bis 14.00 Uhr), E‑Mail Peter.Peyer@djsg.gr.ch


zuständig: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit

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