Die Regierung genehmigt ein Projekt für die Instandsetzung und Verlängerung einer Lawinengalerie auf der Berninastrasse und genehmigt die angepasste Leistungsvereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz.
Instandsetzung und Verlängerung einer Lawinengalerie auf der Berninastrasse
Die Regierung genehmigt ein
Projekt für die Verlängerung und Instandsetzung der Lawinengalerie Val Urezza. Die
138 Meter lange Galerie schützt die Berninastrasse vor Lawinen aus den
Lawinenzügen Val d’Urezza und Val da Costa. Die Gesamtkosten des Projekts
belaufen sich auf rund 6,2 Millionen Franken.
Die Lawinengalerie auf rund 1200 Meter über Meer, rund drei Kilometer nördlich von Poschiavo, erfüllt die
heutigen Anforderungen an die Betriebssicherheit nicht mehr vollumgänglich. Mit dem Bauvorhaben werden verkehrs-
und sicherheitstechnische Bedingungen geschaffen, welche dem aktuellen Standard
für Hauptstrassen im Kanton Graubünden entsprechen. Aufgrund der verschiedenen
Lawinenniedergänge nördlich der Galerie Val Urezza ist vorgesehen, die
bestehende Galerie im Rahmen des Projekts Instand zu setzen und um rund 30 Meter in Richtung Norden zum Berninapass zu verlängern. Die Strasse wird gleichzeitig
mit einem bergseitigen Radstreifen (1,5 Meter) und mindestens 6,5 Meter
Fahrbahnbreite ausgebaut. Durch die Instandsetzung dieses Abschnitts wird die
Verkehrssicherheit erhöht.
Auskünfte: Departement für
Infrastruktur, Energie und Mobilität
Die Regierung genehmigt ein Projekt für die Verlängerung und Instandsetzung der Lawinengalerie Val Urezza.
Zusätzliche First Responder Plus für die Alpine Rettung
Die Regierung genehmigt die angepasste
Leistungsvereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) betreffend die
Sicherstellung der Bergrettung und Unterstützung der präklinischen
notfallmedizinischen Grundversorgung im Kanton Graubünden. Neu sollen 600 First
Responder Plus im ganzen Kanton zur Verfügung stehen. Der Kantonsbeitrag an die
ARS beträgt ab dem 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030 total 899 640 Franken pro Jahr. Vorbehalten bleibt die Genehmigung des jeweiligen
Budgetkredits durch den Grossen Rat.
Die ARS ist die zentrale
Koordinationsstelle für die Bergrettung in der Schweiz, dabei kommen auch First Responder Plus zum Einsatz. First Responder Plus
gewährleisten die Erstversorgung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten,
schwer erkrankten oder verunfallten Personen in Gebieten des Kantons, in denen
aufgrund der geringen Einsatzhäufigkeit kein Ambulanzstützpunkt eingerichtet
ist, und das Eintreffen professioneller Rettungskräfte am Ereignisort zu lange
dauert. Die First Responder Plus leiten die zweckmässigen Massnahmen zur
Erstversorgung wie erweiterte lebensrettende und gesundheitserhaltende
Massnahmen bis zum Eintreffen der professionellen Einsatzkräfte ein. Die
steigenden Einsatzzahlen setzen voraus, dass die Alpine Rettung Graubünden (ARG)
eine höhere Anzahl an First Responder Plus bereitstellen muss. Aktuell stellt
die ARG 450 First Responder Plus bereit. Mit der angepassten
Leistungsvereinbarung soll die ARG zusätzliche 150 First Responder Plus
rekrutieren.
© Alpine Rettung Schweiz ARS
Auskünfte: Departement für
Justiz, Sicherheit und Gesundheit
Die Regierung genehmigt die angepasste Leistungsvereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) betreffend die Sicherstellung der Bergrettung und Unterstützung der präklinischen notfallmedizinischen Grundversorgung im Kanton Graubünden.