Das Schuljahr 2025/26 geht bald zu Ende. Das Amt für Volksschule und Sport zieht eine positive Bilanz. Zu den wichtigsten Themen gehörten die Umsetzung gesetzlicher Neuerungen, die gezielte Begleitung von neuen Schulleitungen sowie Weiterbildungen für Lehrpersonen zu aktuellen Themen. Zum Schuljahresende besuchen Regierungsrat Jon Domenic Parolini und Amtsleiterin Chantal Marti-Müller die Schule Untervaz.
Heute endet für die meisten Volksschulen in Graubünden das Schuljahr 2025/26. Das Amt für Volksschule und Sport (AVS) nutzt diese Gelegenheit, um auf ausgewählte Themen zurückzublicken.
Gesetzliche Neuerungen
Mit dem Beginn des Schuljahrs 2025/26 trat das teilrevidierte Volksschulgesetz in Kraft. Die neue gesetzliche Grundlage brachte einige Veränderungen. Unter anderem ist der zweijährige Besuch des Kindergartens neu obligatorisch und die Arbeits- und Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen wurden verbessert. Das AVS stellt fest, dass die Schulträgerschaften die Neuerungen in der Praxis grossmehrheitlich gut realisiert haben. Nach wie vor unterstützt das AVS die Schulleitungen bei der Umsetzung.
Einführung für neue Schulleitungen
Um die wichtige Funktion der Schulleitungen zu stärken, hat das AVS im Schuljahr 2025/26 erstmals ein Unterstützungsprogramm eingeführt. Die 17 neuen Schulleitungen nahmen während ihres ersten Dienstjahrs an zwei obligatorischen Veranstaltungen teil. Zusätzlich erhielten sie individuelle Beratungen, um aktuelle Fragen praxisnah und effizient zu besprechen. Die Rückmeldungen zum neuen Programm sind sehr erfreulich: Die «Einführung für Schulleitungen» wird als hilfreiches Angebot wahrgenommen.
Weiterbildungen zu aktuellen Themen
Gesellschaftliche Herausforderungen zeigen sich stets auch im Schulalltag. Die Bündner Volksschulen begegnen diesen Veränderungen umsichtig, zum Beispiel bei der digitalen Bildung, der Gesundheitsförderung oder der Elternarbeit. Schulleitungen und Lehrpersonen sollen bedeutsame Entwicklungen kompetent meistern können. Dazu hat das AVS die Pädagogische Hochschule Graubünden mit der Erarbeitung und Durchführung von 13 schulinternen Weiterbildungen beauftragt, mit denen ganze Schulteams gezielt ihr Wissen zu aktuellen Themen vertiefen können.
Grundkompetenzen in Schulsprache und Mathematik
Gegen Ende des Schuljahres gab es im Mai 2026 zudem eine nennenswerte, erfreuliche Mitteilung: Sowohl im Hören und Lesen in der Schulsprache als auch in Mathematik erreichten die allermeisten der getesteten Bündner Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Primarstufe die Grundkompetenzen und schlossen im gesamtschweizerischen Vergleich sehr gut ab.
Besuch der Schule Untervaz
Anlässlich des letzten Schultags besuchen Regierungsrat Jon Domenic Parolini und die Leiterin des Amts für Volksschule und Sport, Chantal Marti-Müller, die Schule in Untervaz. Gemeinsam mit den rund 300 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern und dem Lehrpersonal dürfen sie diesen besonderen Tag miterleben und auf das vergangene Schuljahr zurückblicken. Die Abschlussveranstaltung wird von den Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse der Sekundarstufe I organisiert.
Auskunftspersonen:
zuständig: Amt für Volksschule und Sport