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Das Amt für Informatik hat einen Cyberangriff auf einen SharePoint-Server des Kantons festgestellt. Erste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass dabei keine Daten abgeflossen und keine Konten kompromittiert worden sind. Die Analysearbeiten laufen.

Gestern hat das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) zu einem Cyberangriff auf SharePoint-Server des Bundes informiert. Die Sicherheitsspezialisten des kantonalen Amts für Informatik (AFI) haben nun einen ähnlichen Vorfall auf der kantonalen SharePoint-Umgebung festgestellt, welche für den Internetauftritt der kantonalen Verwaltung verantwortlich ist.

Eine erste Analyse hat ergeben, dass es keine Anzeichen darauf gibt, dass Konten kompromittiert oder Daten abgeflossen sind. Vertrauliche Informationen oder besonders schützenswerte Personendaten sind ohnehin nicht betroffen, da diese nicht auf SharePoint-Servern gespeichert werden. Die detaillierten Analysearbeiten laufen weiter.

Sicherheitslücke schliessen
Um den Vorfall zu beheben und Sicherheitslücken zu schliessen führt das AFI heute Abend ab 19.00 Uhr ein ausserordentliches Update auf der kantonalen Webseite durch. Ab diesem Zeitpunkt wird die Webseite für mehrere Stunden nicht erreichbar sein.

Das ePortal und sämtliche Fachapplikationen des Kantons Graubünden sind vom Cyberangriff nicht betroffen und bleiben auch während des Updates online.

Auskunftspersonen:

  • Lorenz Tanner, Leiter Amt für Informatik, Tel. +41 81 257 32 52 (erreichbar bis 17:00 Uhr), E‑Mail Lorenz.Tanner@afi.gr.ch
  • Roman Rüegg, Informatik-Sicherheitsbeauftragter, Amt für Informatik, Tel. +41 81 257 89 52 (erreichbar bis 17.00 Uhr), E‑Mail Roman.Rueegg@afi.gr.ch

zuständig: Amt für Informatik

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