In ganz Graubünden finden sich heute tausende Schülerinnen und Schüler in ihren neuen oder vertrauten Klassenzimmern ein. Regierungsrat Jon Domenic Parolini und die Leiterin des Amts für Volksschule und Sport, Chantal Marti-Müller, besuchten das Schulhaus Barblan in Chur. Zum Schulbeginn werden aktuelle Daten zu Schülerinnen- und Schülerzahlen, zur Stellenbesetzung von Lehrpersonen und zu erteilten Lehrbewilligungen präsentiert.
Die meisten Volksschulen in Graubünden starten heute ins Schuljahr 2026/27. Im Schulhaus Barblan der Stadtschule Chur sind dies rund 250 Schülerinnen und Schüler der Kindergarten- und Primarstufe und über 30 Lehrpersonen. Da die offizielle Eröffnungsfeier erst morgen stattfindet, ging es nach dem Empfang der Schülerinnen und Schüler durch die Klassenlehrpersonen direkt ins Schulzimmer. Ihnen folgten Regierungsrat Jon Domenic Parolini und die Leiterin des Amts für Volksschule und Sport, Chantal Marti-Müller, die als Gäste die ersten Schulstunden des noch frischen Schuljahrs miterleben durften. In ihren Unterrichtsbesuchen im Kindergarten sowie in verschiedenen Primarklassen überbrachten sie den Schülerinnen und Schülern, insbesondere des 1. Kindergarten- beziehungsweise Schuljahrs, ihre besten Wünsche für den Schulstart.
Stabile Kennzahlen
Die Bündner Volksschule umfasste im vergangenen Schuljahr 2025/26 rund 19 300 Schülerinnen und Schüler. Davon besuchten 18 968 die Regelschule (inkl. integrative Sonderschulung) und 331 eine Institution der Sonderschulung. Die durchschnittliche Klassengrösse in der Regelschule lag bei gut 15 Schülerinnen und Schülern. Etwas mehr als 2400 Lehrpersonen unterrichteten im Bereich der Regelschule. Der Beschäftigungsgrad betrug dabei über alle Stufen gesehen im Durchschnitt 68 Prozent. Diese Zahlen decken sich weitestgehend mit denjenigen des Vorjahres.
Stellen konnten besetzt werden
Anfang Juli 2026 waren für das neue Schuljahr 2026/27 vier Stellen unbesetzt, was knapp zwei Vollzeitstellen entspricht. Für das Schuljahr 2026/27 wurden bisher 522 Lehrbewilligungen im Regelschulbereich ausgestellt. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 467 Lehrbewilligungen. Diese Angaben zeigen jeweils den Stand per Anfang Juli. Das Total der für ein Schuljahr ausgestellten Lehrbewilligungen kann jeweils erst rückblickend ermittelt werden. Für das Schuljahr 2025/26 wurden gesamthaft 622 Lehrbewilligungen ausgestellt. Das durchschnittliche Arbeitspensum einer Lehrperson mit Lehrbewilligung liegt bei rund 44 Prozent. Rund ein Viertel dieser Lehrpersonen unterrichtet in einem Pensum zwischen einer und fünf Lektionen. Lediglich 15 Prozent unterrichten in einem Pensum von 80 bis 100 Prozent.
Dank an die Schulführungen und Lehrpersonen
Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement und das Amt für Volksschule und Sport (AVS) bedanken sich herzlich bei allen Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulbehörden. Dank ihres Engagements dürfen die Schülerinnen und Schüler der Bündner Volksschule auf eine qualitativ hochwertige Bildung zählen. Für das kommende Schuljahr wünschen wir viele gemeinsame und lehrreiche Erlebnisse. «Unsere Schulen sind voller Möglichkeiten. Doch erst die Menschen verwandeln sie in echte Lern- und Lebensräume», sagt Chantal Marti-Müller, Leiterin des AVS.
Auskunftspersonen:
Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements sowie Dr. Chantal Marti-Müller, Leiterin des Amts für Volksschule und Sport, stehen am 17. August 2026 im Schulhaus Barblan in Chur von 9.20 bis 9.55 Uhr gerne persönlich für Auskünfte zur Verfügung.
Weitere Medienanfragen werden von Simon Bott, Generalsekretär des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements koordiniert, Tel. +41 81 257 27 11, E‑Mail Simon.Bott@ekud.gr.ch
zuständig: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement