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Die Regierung gibt grünes Licht für die Weiterführung des Programms graubündenVIVA und will damit Graubünden weiter als führende Region alpiner Genusskultur stärken. Zudem spricht sie Baubeiträge für das Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Chur sowie das Schulheim der Stiftung «Gott hilft» in Zizers.

Programm graubündenVIVA wird bis 2031 weitergeführt

Die Regierung nimmt den Schlussbericht 2023 bis 2025 zum Programm graubündenVIVA zur Kenntnis und beschliesst gleichzeitig die Fortsetzung des Programms für die Jahre 2027 bis 2031. Zu diesem Zweck sichert sie dem Verein graubündenVIVA im Rahmen einer noch abzuschliessenden Leistungsvereinbarung einen Kantonsbeitrag von maximal 4,95 Millionen Franken zu. Damit sollen das regionale Ernährungssystem und die nachhaltige Wertschöpfung weiter gestärkt sowie Graubünden als führende Region für alpine Genusskultur positioniert werden.

graubündenVIVA vernetzt Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Produktion, Tourismus, Gastronomie, Handel, Forschung sowie Bildung und fördert den Wissensaustausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. In der nächsten Programmphase werden die bisherigen Aktivitäten weitergeführt, aber stärker fokussiert und wirkungsorientiert ausgerichtet. Damit trägt die Regierung auch den Erkenntnissen aus den bisherigen Programmphasen Rechnung. Im Zentrum der nächsten Programmperiode stehen fünf strategische Ziele: Graubünden als führende Region für alpine Genusskultur zu etablieren, das regionale Ernährungssystem zu stärken, nachhaltige Wertschöpfung zu fördern, die Innovations- und Kompetenzfähigkeit der beteiligten Akteurinnen und Akteure zu unterstützen sowie die regionale Ernährung stärker gesellschaftlich zu verankern.

Für die Jahre 2027 bis 2031 ist ein Gesamtbudget von rund 5,55 Millionen Franken vorgesehen. Der Kanton beteiligt sich mit maximal 4,95 Millionen Franken; weitere 600 000 Franken werden über Eigenmittel, Mitgliederbeiträge und weitere Drittmittel finanziert. Die kantonalen Beiträge bleiben damit gegenüber der Programmphase 2022 bis 2026 unverändert.

Auskünfte: Departement für Volkswirtschaft und Soziales

Die Regierung nimmt den Schlussbericht 2023 bis 2025 zum Programm graubündenVIVA zur Kenntnis und beschliesst gleichzeitig die Fortsetzung des Programms für die Jahre 2027 bis 2031.

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Baubeitrag für Instandsetzung des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales in Chur

Die Regierung genehmigt das Gesuch des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales (BGS) für die Phase II der Instandsetzung der Bodenbeläge, der Erneuerung der Küchen und des Empfangs im Mietgebäude an der Gürtelstrasse 42/44 in Chur. Zudem sichert sie dem BGS gestützt auf die rechtlichen Grundlagen einen maximalen Baubeitrag in der Höhe von 2,46 Millionen Franken zu.

Das BGS ist zuständig für Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Gesundheits- und Sozialberufe und mietet dafür seit 2007 die Liegenschaft an der Gürtelstrasse 42/44 in Chur. Im Rahmen der Bauarbeiten werden die bestehenden Bodenbeläge schrittweise saniert und mit einer neuen Oberflächenversiegelung versehen. Gleichzeitig werden die Innenräume mit einem neuen Farb- und Materialkonzept sowie einer flexiblen Möblierung zu einer einladenden und zeitgemässen Lernumgebung weiterentwickelt. Zudem sollen ergänzende akustische Massnahmen die Aufenthaltsqualität verbessern und der Empfangsbereich soll neugestaltet und in Richtung Korridor vergrössert werden. Das bestehende Raumprogramm und die heutige Raumnutzung bleiben ansonsten unverändert. Das BGS sieht vor, die baulichen Massnahmen voraussichtlich in vier Etappen ausführen zu lassen (2026 bis 2029). Die Durchführung ist jeweils in den schulfreien Zeiten geplant.

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Auskünfte: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement

Die Regierung genehmigt das Gesuch des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales (BGS) für die Phase II der Instandsetzung der Bodenbeläge, der Erneuerung der Küchen und des Empfangs im Mietgebäude an der Gürtelstrasse 42/44 in Chur.

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Grünes Licht und Kantonsbeitrag für Instandhaltung des Schulheims Zizers

Die Regierung genehmigt das Gesuch der Stiftung «Gott hilft» für die Phase II der Instandhaltung des Schulheims Zizers. Sie sichert ihr zudem einen kantonalen Baubeitrag im Sinne des kantonalen Volksschutzgesetzes sowie des kantonalen Behindertenintegrationsgesetzes zu. An den Gesamtkosten des Projekts in der Höhe von rund 2,38 Millionen Franken beteiligt sich der Kanton mit 1,96 Millionen Franken.

Das Schulheim Zizers ist eine vom Kanton anerkannte Institution der Sonderschulung, die Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten Platz bietet. Die fünf Häuser des Schulheims datieren aus diversen Zeitepochen und wurden dementsprechend teilweise umgebaut und instandgehalten. Um die Gebäude in einem guten baulichen Zustand zu halten und die Funktionsfähigkeit für den Schulbetrieb zu gewährleisten, stehen in den nächsten Jahren diverse Erneuerungen an den Gebäudehüllen und an der Gebäudetechnik an.

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Auskünfte: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement

Die Regierung genehmigt das Gesuch der Stiftung «Gott hilft» für die Phase II der Instandhaltung des Schulheims Zizers.

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Wahlbeschluss für das «Forum per l'italiano in Svizzera»

Die Regierung wählt Valérie Favre Accola per 1. Januar 2027 zur Vertreterin des Kantons Graubünden im Comitato direttivo del Forum per l'italiano in Svizzera. Am 1. Januar 2027 tritt Valérie Favre Accola auch ihr Amt als Regierungsrätin an. Diese Kantonsvertretung wird sie somit als Vorsteherin des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartementes übernehmen.

Am 30. November 2012 fand in Zürich die erste, konstituierende Sitzung des «Forum per l'italiano in Svizzera» statt. Von Beginn weg waren die beiden Kantone der italienischsprachigen Schweiz, Tessin und Graubünden, sowie die Organisation der italienischsprachigen Mitglieder der Bundesversammlung am Aufbau des Forums beteiligt Der Zweck des Forums ist unter anderem, die Stellung der italienischen Sprache in der viersprachigen Schweiz mit gemeinsamen Anstrengungen zu stärken.

Auskünfte: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement

Die Regierung wählt Valérie Favre Accola per 1. Januar 2027 zur Vertreterin des Kantons Graubünden im Comitato direttivo del Forum per l'italiano in Svizzera.

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