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Butterbackwaren auf dem Prüfstand
Foto: © ALT


Im Rahmen einer Untersuchungskampagne des Amts für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) wurden im Herbst 2025 im Offenverkauf erhältliche Butterbackwaren erhoben. Ziel der Kampagne war es, zu überprüfen, ob die Produkte tatsächlich mit Butter oder irreführenderweise unter Mitverwendung anderer Speisefette hergestellt wurden. Zudem wurden die Erzeugnisse auf Acrylamid untersucht, einen Stoff, der bei starker Erhitzung stärkehaltiger Lebensmittel entstehen kann und gesundheitsschädlich ist.

Insgesamt 14 als mit «Butter» gebacken beworbene Erzeugnisse beprobten die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure in Bäckereien, Cafés und im Detailhandel der Kantone Graubünden und Glarus. Zu den Butterbackwaren zählten elf Buttergipfel, zwei Butterzöpfe und ein Glarner «Anggäzeltä». Die Produkte wurden anschiessend im Labor des ALT hinsichtlich ihres Fett-, Butterfett- und Acrylamidgehalts untersucht.

Alle untersuchten Produkte entsprachen den rechtlichen Anforderungen. Die Buttergehalte lagen stets über den für Butterbackwaren geforderten Mindestgehalten. Es wurden keine anderen Speisefette festgestellt. Die Höchstwerte für Acrylamid wurden durchwegs eingehalten.

Das Ergebnis der Untersuchung ist sehr erfreulich und zeigt, dass die Hersteller die rechtlichen Anforderungen kennen und einhalten.