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Pestizide in frischem Obst und Gemüse
Foto: © Kara - stock.adobe.com


Im Jahr 2025 liess das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) 50 Proben von Obst und Gemüse auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass pflanzliche Lebensmittel aus der Schweiz und der EU insgesamt deutlich geringer mit Pestizid-Rückständen belastet sind als Produkte aus Drittstaaten.

Die Lebensmittelkontrolle des ALT nahm im Jahr 2025 im Detailhandel der Kantone Graubünden und Glarus jeweils zehn Proben von Gemüse, Salaten, Beeren sowie Stein- und Kernobst. Die Proben stammten aus der Schweiz und Spanien (je 15), Thailand (8), Italien (6) und Holland (2). Aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und China stammte je eine Probe.

Die amtlich erhobenen Obst- und Gemüseproben wurden im Chemielabor des ALT mittels Extraktion für die Analyse vorbereitet und anschliessend im Kantonalen Labor Zürich auf Rückstände von nahezu 600 verschiedenen Pestiziden und Abbauprodukten gemessen. In drei Proben (6 %) von Okraschoten, Broccoliblättern und einer Pitahaya wurden zu hohe Gehalte an Pestizid-Rückständen gefunden. Die Proben stammten ursprünglich aus Thailand und wurden in zwei Asia-Märkten erhoben. Eine Gesundheitsgefährdung bestand indessen nicht. Den Betriebsverantwortlichen wurde angeordnet, ihre Selbstkontrolle dahingehend zu verbessern, dass Wiederholungsfälle vermieden werden.

Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere importierte Produkte aus Drittstaaten anfällig für Höchstwertüberschreitungen bei Pestiziden sind.