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Aufgrund zahlreicher im Kanton Graubünden vorhandener Nutzungskonflikte innerhalb von Schutzzonen der öffentlichen Trinkwasserversorgung ist im Jahr 2020 erstmalig ein gefährdungsbasiertes Grundwasserscreening durchgeführt worden.

Die Messergebnisse zeigen auf, dass die Grundwasserqualität an den 59 untersuchten Messstellen insgesamt sehr gut ist. Es konnten keine Hinweise auf relevante Abwassereinträge oder Belastungen mit Gülle gefunden werden. Bei den geologisch natürlich vorkommenden Substanzen wurden drei erhöhte Werte für Sulfat und jeweils ein erhöhter Wert für Chlorid und Eisen festgestellt. Vier flüchtige organische Verbindungen (1,4-Dioxan, Dichlormethan, TBA, Trichlorethen) konnten zwar gemessen werden, liegen aber unter den zulässigen Anforderungswerten. Das Pflanzenschutzmittel Atrazin sowie die Abbauprodukte Atrazin-desethyl und Chlorothalonil-Metabolit R471811 wurden an mehreren Messstellen im Bündner Rheintal nachgewiesen.

Die Analyseergebnisse der Untersuchungen sind in der Dokumentation der Resultate 2020 - Gefährdungsbasiertes Grundwasserscreening festgehalten.

Mehr zum Thema siehe auf der Seite Grundwasserqualität.