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Rothirsche queren das Rheintal

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Im letzten Winter wurden im Gebiet des Rätikons Rothirsche markiert und besendert. Dies geschah im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Landes Vorarlberg, des Fürstentums Liechtenstein und des Kantons Graubünden. Schon die ersten Beobachtungsergebnisse beinhalten handfeste Überraschungen.

So querten zwei von drei auf der Luzisteig besenderten Rothirschen das Rheintal bei Bad Ragaz. Sie befinden sich gegenwärtig im Taminatal, wo sie in Richtung Sommereinstandsgebiet weiter wandern. An welcher Stelle die Tiere das Tal gequert haben, ob im Bereich der Rheinbrücken A13 und SBB oder nördlich von Bad Ragaz über eine Güterstrassen-Brücke, steht nicht mit letzter Sicherheit fest. Dies soll im nächsten Herbst genauer untersucht werden.

Die anderen Tiere, die in Seewis, Fanas und Saas markiert wurden, sind ebenfalls schon seit einigen Tagen auf Wanderschaft in Richtung Sommereinstandsgebiete. Dank des gemeinsamen länderübergreifenden Projekts sind weitere interessante Einblicke in das Wanderverhalten der Rothirsche zu erwarten. Da nicht alle Hirsche mit Sendern ausgerüstet wurden, wird die Bevölkerung gebeten, dem Amt für Jagd und Fischerei Graubünden allfällige Beobachtungen von Rothirschen mit Halsbändern zu melden.


Auskunftspersonen:
- Dr. Georg Brosi, Amt für Jagd und Fischerei, Tel. 081 257 38 92
- Hannes Jenny, Wildbiologe, Amt für Jagd und Fischerei, Tel. 081 257 38 92


Gremium: Amt für Jagd und Fischerei
Quelle: dt Amt für Jagd und Fischerei
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