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Regierungsmitteilung vom 15. März 2012

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Die Bündner Regierung hat die Westumfahrung von Ilanz genehmigt.

Westumfahrung von Ilanz bewilligt
Die Regierung hat die Realisierung einer Westumfahrung der Stadt Ilanz genehmigt. Aufgrund von Einsprachen und Stellungnahmen während der öffentlichen Projektauflage im August / September 2011 wurde das Projekt noch punktuell angepasst.
Kernstück des Projektes bildet die Neutrassierung der Lugnezerstrasse. Diese beginnt beim Kreisel Ilanz West und umfasst insbesondere eine längs der Bahnbrücke verlaufende, 270 Meter lange Strassenbrücke über den Rhein, die Bahnlinie sowie das Industriegebiet California beidseits der Via Santeri. Auf der Höhe von Runcaleida folgt die Strasse über die Wiese zum neuen Kreisel Lugnezerstrasse. Die Fortsetzung erfolgt in östlicher Richtung zur heutigen Wendekehre beim sogenannten Eiskeller und schliesst bei der Rechtskurve in Muschna an die bestehende Lugnezerstrasse an.
Durch die Umfahrung wird das Zentrum von Ilanz in erheblichem Masse vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Verkehrsmenge auf den heutigen Durchfahrtsachsen wird sich um rund die Hälfte reduzieren. Dadurch verringern sich auch die Staus beim Bahnübergang. Zudem wird die Verkehrssicherheit erhöht. Die Gesamtkosten betragen rund 26 Millionen Franken. Es wird mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren gerechnet.

Rund zehn Millionen für die Erneuerung von Waldwegen
Für die Instandstellung von Waldwegen wendet der Kanton 10'653'000 Franken auf. Die Regierung hat ein Sammelprojekt "Instandstellung Erschliessungen 2012" des Amtes für Wald und Naturgefahren im Auftrag verschiedener Gemeinden genehmigt. Das Ziel besteht darin, bestehende forstliche Erschliessungsanlagen zu erhalten und die Befahrbarkeit dieser Anlagen zu verbessern. Das Sammelprojekt beinhaltet 95 Instandstellungsobjekte. Ausdrücklich nicht Bestandteil des Projekts sind Aus- und Neubauten von Waldstrassen oder Maschinenwegen sowie der laufende Unterhalt dieser Weganlagen.


Aus Gemeinden und Regionen 
  • Donat: Die von der Gemeinde Donat am 23. November 2011 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung wird genehmigt. Die revidierte Nutzungsplanung im Gebiet Custanzas hat die Erstellung eines neuen Forstwerkhofs zum Ziel. 
  • Flerden: Die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde Flerden vom 2. Dezember 2011 wird genehmigt. 
  • Mutten: An die Gesamtmelioration der Gemeinde Mutten wird unter Vorbehalt eines Bundesbeitrages von 50 Prozent an die anrechenbaren Kosten ein Kantonsbeitrag von maximal 3'427'550 Franken zugesichert. 
  • Klosters-Serneus: Das im Auftrag der Gemeinde Klosters-Serneus vom Amt für Wald und Naturgefahren eingereichte Projekt "Erschliessung Gruobenwald" wird genehmigt. An die Kosten wird ein Kantonsbeitrag von höchstens 374'000 Franken gewährt. 
  • Arosa: Das Projekt der Gemeinde Arosa für die Verbauung des Tomelibachs und Genderbachs wird genehmigt. An die Kosten wird ein Kantonsbeitrag von maximal 182'600 Franken zugesichert. 
  • Chur: An die Gesamtrestaurierung des Quaderschulhauses in Chur wird im Bereich der Denkmalpflege ein Beitrag von höchstens 665'000 Franken zugesichert.

Strassenprojekte
Die Regierung hat 6'380'000 Franken für Bauarbeiten auf folgenden Strassenabschnitten bewilligt:
- H19 Oberalpstrasse: Baumeister- und Belagsarbeiten Punt Russein
- St. Antönienstrasse: Baumeisterarbeiten Pany – St. Antönien Platz Lehnenbrücken Schaniela 4-6
- Averserstrasse: Baumeister- und Belagsarbeiten Innerferrera – Cröt Brücke Val digl Uors und Stützmauer
Im Weiteren hat die Regierung folgendes Strassenprojekt genehmigt:
- H3 Deutsche Strasse: Strassenkorrektion Abzweigung Mastrils – Ende Kantonsstrasse (Kilometer 0.24 bis 0.76).


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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