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Halbzeit beim Projekt "Bündner KMU in Aktion: Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor"

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Neun Bündner KMU arbeiten an der Familienfreundlichkeit ihres Betriebes. Kürzlich fand ein erster Austausch im Rahmen des Projektes "KMU in Aktion: Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor" der Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann statt.

Jedes KMU ist anders. Es braucht deshalb individuelle und für den Betrieb massgeschneiderte Massnahmen, wenn es sich mit der Frage befasst, wie es familienfreundlicher werden soll. Im letzten halben Jahr unterzogen sich neun KMU im Churer Rheintal erfolgreich einer professionell von der Fachstelle "UND" unterstützten Analyse ihrer Arbeitsbedingungen. Ausserdem erarbeiteten die KMU erste Massnahmenpläne.

Am ersten Round-Table vom Donnerstag, 6. September 2012, an dem sich Vertretungen aller neun KMU zu einem Austausch trafen, wurden die ersten erfolgreichen Massnahmen diskutiert. Als Herausforderung bezeichneten die Vertreterinnen und Vertreter der KMU die erfolgreiche Gewinnung von Fachkräften und wie man die Familienfreundlichkeit des Betriebs nach aussen und innen kommuniziert und fruchtbar macht. Lösungsvorschläge dazu wurden in Gruppen erarbeitet. Bis zum nächsten Round-Table im Frühjahr 2013 werden die neun KMU ihre Massnahmenpläne umsetzen und Erfahrungen sammeln.

Unternehmen aus allen Bereichen
Die Bündner KMU, die sich im Projekt der Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann engagieren, bilden fast die ganze Branchenvielfalt des Kantons ab. Vertreten sind die Bereiche Energiewirtschaft (IBC Energie Wasser Chur), Gastgewerbe (Merz Gastro AG), Handel (Josias Gasser Baumaterialien AG), Verkauf (Do it, Baumarkt AG), Pflege (Spitex Chur), Öffentlicher Verkehr (Stadtbus Chur AG), Sprache und Kultur (Lia Rumantscha), Hotellerie (Hotel Stern) und Softwareentwicklung (Wenzel Metromec AG). Insgesamt kommen rund 700 Mitarbeitende in diesen Betrieben künftig in den Genuss, Beruf und Familie/Privatleben besser vereinbaren zu können. Eine Bereicherung für das Projekt ist die Tatsache, dass sowohl Betriebe mitmachen, die fast ausschliesslich Männer oder Frauen beschäftigen, als auch solche, die mit gemischten Teams arbeiten.

In der nächsten Projektphase werden die Ergebnisse zusammen mit den Betrieben analysiert und ausgewertet. Ziel des Programmes ist, die hiesigen KMU von den langjährigen Erfahrungen anderer Firmen und Regionen profitieren zu lassen und ein Bewusstsein für die positiven wirtschaftlichen Aspekte von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Projekt wird von einem Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaftverbänden, KMU und Personen aus der Politik und Wirtschaft begleitet. Es wird vom Kanton Graubünden, vom Bund und Bündner Sponsoren finanziell getragen.

Weitere Informationen auf www.stagl.gr.ch, www.und-online.ch und www.berufundfamilie.admin.ch  


Auskunftsperson:
Susanna Mazzetta, Projektleiterin, Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann, Mobiltelefon 079 483 74 01, E-Mail: Susanna.Mazzetta@stagl.gr.ch


Gremium: Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann
Quelle: dt Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann
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