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Grossrätliche Kommission befürwortet Fusion im Schanfigg

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Die Vorberatungskommission des Grossen Rates spricht sich einstimmig für den Zusammenschluss der Gemeinden Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig zur neuen Gemeinde Arosa aus.

Die Regierung des Kantons Graubünden beantragt dem Grossen Rat in ihrer Botschaft vom 28. August 2012 den Zusammenschluss der Gemeinden Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig zur neuen Gemeinde Arosa. Der Zusammenschluss soll auf den 1. Januar 2013 erfolgen. Die grossrätliche Vorberatungskommission hat unter dem Vorsitz von Grossrat Ernst Casty dieses Geschäft zuhanden des Grossen Rates vorberaten, welcher es in der Dezembersession 2012 behandeln wird. An der Sitzung teilgenommen haben auch Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner sowie die Präsidentin und die Präsidenten der betroffenen Gemeinden.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig haben dem Zusammenschluss ihrer Gemeinden zur neuen Gemeinde Arosa am 17. Juni 2012 zugestimmt. Die Vorberatungskommission des Grossen Rates hat sich vor Ort von den Gemeinde- und Behördenvertretern über das Fusionsvorhaben informieren lassen und nach einlässlicher Beratung einstimmig beschlossen, auf das Geschäft einzutreten und dem Grossen Rat zu beantragen, den Zusammenschluss der Gemeinden Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig zu genehmigen und den Beschluss per 1. Januar 2013 in Kraft zu setzen. Die Kommission ist überzeugt, dass es sich um eine richtige, wichtige und sinnvolle Fusion handelt, welche dem Kanton Graubünden eine neue, starke Gemeinde beschert. Da alle Gemeinden demselben Kreis und Bezirk sowie derselben Region angehören, zieht diese Fusion keine weiteren Kreise.

Mit dieser Fusion berät der Grosse Rat in der anstehenden Dezembersession einen von vier Gemeindezusammenschlüssen im Jahre 2012. Die Fusionen im Safiental und von Ramosch und Tschlin hat der Grosse Rat bereits verabschiedet. Vorausgesetzt, dass der Rat auch den Fusionen im Schanfigg und im Lugnez (ebenfalls Dezembersession 2012) zustimmt, bestünden im Kanton Graubünden per 1. Januar 2013 noch 158 Gemeinden. 
 

Auskunftsperson:
Kommissionspräsident Ernst Casty, Tel. 079 445 48 01 
 

Gremium: Vorberatungskommission Gemeindefusion Arosa
Quelle: dt Vorberatungskommission Gemeindefusion Arosa
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