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Kanton Graubünden testet Social Media

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Die Bündner Regierung hat gestützt auf eine neue Kommunikationsstrategie eine einjährige Versuchsphase Social Media beschlossen. Ab heute kommunizieren drei Mitglieder der Regierung sowie sieben Dienststellen und der Mediendienst der Standeskanzlei auch auf Facebook und Twitter.

Social Media stellen nicht nur für Private und Unternehmen eine Chance dar, sich online zu vernetzen und auszutauschen. Auch Behörden und Verwaltungen können dank Social Media den Dialog mit der Bevölkerung verstärken. Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es möglich, insbesondere zu alltäglichen Inhalten und Dienstleistungen der öffentlichen Hand einfach und direkt zu kommunizieren. "Follower" und "Fans" sind über diese Kanäle exklusiv informiert. Aber auch Rückfragen und Anregungen sind möglich. Behörden und Verwaltungen werden für die Bürgerinnen und Bürger besser und schneller erreichbar.

Die Bündner Regierung hat im vergangenen Jahr eine neue Kommunikationsstrategie beschlossen, welche die Einführung von Multimedia, die Integration von Mobile Media, die Optimierung der Internetseite www.gr.ch und die Erprobung von Social Media vorsieht. Ersteres wurde bereits erfüllt; seit September 2012 produziert die Standeskanzlei Graubünden kurze, aktuelle Filmbeiträge zu Beschlüssen der Regierung und interessanten Geschäften aus der Verwaltung. Die Filme sind im Internet unter www.gr.ch aufgeschaltet, und Medienschaffende können Filmrohstoff in HD-Qualität jeweils unter ftp.staka.gr.ch beziehen (Passwort notwendig). Ebenso wurde der Zugriff auf die Internetseite des Kantons über mobile Geräte verbessert. Mit dem Start einer Versuchsphase Social Media folgt nun der dritte Teil der Umsetzung der Strategie in die Praxis. 

Die Versuchsteilnehmenden
An der einjährigen Versuchsphase beteiligen sich drei Mitglieder der Regierung, sieben Dienststellen sowie der Mediendienst der Standeskanzlei. Seitens der Regierung sind es Vizepräsident Mario Cavigelli, Vorsteher Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement, Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, sowie Barbara Janom Steiner, Vorsteherin Departement für Finanzen und Gemeinden. Cavigelli, Rathgeb sowie Janom Steiner führen persönliche Facebook- und Twitter-Accounts.

Seitens der Verwaltung nehmen die Standeskanzlei (Mediendienst) sowie die Vorstehenden folgender sieben Ämter am Versuch teil: Amt für Volksschule und Sport, Amt für Kultur, Plantahof, Kantonspolizei (Mediendienst), Amt für Gemeinden, Amt für Wald und Naturgefahren sowie das Amt für Jagd und Fischerei.

Facebook, Twitter und Youtube werden gleichzeitig für die gesamte Verwaltung geöffnet. Damit wird den nicht aktiv am Versuch beteiligten Mitarbeitenden ermöglicht, die Versuchsphase mitzuverfolgen. An Informationsveranstaltungen für alle Mitarbeitenden haben bereits über 400 Interessierte teilgenommen. Spätestens nach Ablauf der Versuchsphase entscheidet die Regierung über Weiterführung, Ausdehnung oder Einstellung der Social-Media-Nutzung.

Folgend eine Übersicht über die Social-Media-Accounts des Kantons: 

Facebook
- Mario Cavigelli
- Christian Rathgeb
- Barbara Janom Steiner
- Kanton Graubünden 

Twitter
- Mario Cavigelli
- Christian Rathgeb
- Barbara Janom
- Mediendienst KtGR
- Dany Bazzell (Amt für Volksschule und Sport)
- Peter Küchler (Plantahof)
- Kantonspolizei GR
- Thomas Kollegger (Amt für Gemeinden)
- Reto Hefti (Amt für Wald und Naturgefahren)
- Georg Brosi (Amt für Jagd und Fischerei) 

Youtube
- Kanton Graubünden 

Mobil, multimedial und sozial vernetzt informieren
Die Erprobung von Social Media im Alltagstest ist die jüngste Massnahme des Kantons Graubünden, um das Ziel einer mobilen, multimedialen und sozial vernetzten Kommunikation zu erreichen. Facebook und Twitter ermöglichen eine rasche und dialogorientierte Kommunikation. Filmbeiträge auf gr.ch und auf Youtube informieren in attraktiver visueller Form. Und dank einer Optimierung von gr.ch für Smartphones ist ein Zugriff von unterwegs auf das mehrsprachige Internetangebot des Kantons jederzeit einfach möglich. 
 

Auskunftsperson:
Dr. Claudio Riesen, Kanzleidirektor, Standeskanzlei Graubünden, Tel. 081 257 22 21


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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