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"Isolieren hilft heizen" – die Energiewende konkret

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Das kantonale Amt für Energie und Verkehr macht einen wichtigen Bereich der Energiewende mit einer neuen Roadshow sicht- und fassbar. Am 8. Dezember 2014 erfolgt der Start in Chur. Zwei kleine, mit je einer Kerze beheizte Modell-Häuser demonstrieren die Wirkung der Wärmedämmung und den unterschiedlichen Komfort eines schwach isolierten Altbaus gegenüber einer energetisch vorbildlichen Sanierung.

Die Energiestrategie 2050 von Bund und Kantonen umfasst im Wesentlichen drei Bereiche: Ausstieg aus der Kernenergie, Förderung neuer erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Die Energieeffizienz ihrerseits beinhaltet vor allem die wärmetechnische Sanierung bestehender Gebäude. Mit dem Projekt "Isolieren hilft heizen" soll dieser Teilbereich der Energiewende vorangetrieben und die Sanierungsrate der bestehenden Gebäude erhöht werden. Gut gedämmte Häuser haben viele Vorteile: tiefere Energiekosten, höherer Komfort, bessere Vermietbarkeit und gesteigerte Werterhaltung. Zudem werden Ressourcen geschont und das Klima nachhaltig geschützt. 

Start in Chur – Finale in Davos
Auf der Roadshow des Amtes für Energie und Verkehr zeigen die zwei unterschiedlichen Modell-Häuser, beide mit einer Kerze beheizt, dass der Altbau nur ein bescheidenes Temperaturniveau erreicht, während das sanierte Haus trotz Winterzeit über eine angenehme Raumtemperatur verfügt. Am Montag, 8. Dezember 2014, um 18.15 Uhr, startet das Projekt in Chur auf dem Theaterplatz. Der Abschluss findet am 12. Februar 2015 in Davos unter dem Patronat von Landammann Tarzisius Caviezel statt. Alle Stationen verfügen über das Label Energiestadt. Die Tour gastiert am 5. Januar 2015 in Ilanz, am 14. Januar 2015 in Landquart und am 29. Januar 2015 in St. Moritz. Die zwei Häuschen bleiben jeweils eine Woche vor Ort, wo zum Abschluss auch ein Informationsabend stattfindet. Dabei werden unter anderem die bestehenden Förderprogramme und die Vorgehensweise bei einer Gebäudesanierung erläutert. 

Förderprogramme belohnen private Initiative
Der Kanton Graubünden verfügt über eine breite Förderpalette für bestehende Bauten. Mit den Förderprogrammen werden innovative Gebäudeeigentümer, welche ihre Liegenschaften erneuern, finanziell belohnt. Beim nationalen Gebäudeprogramm werden Bauteile der Gebäudehülle finanziell unterstützt. Der Kanton Graubünden fördert Gesamtsanierungen basierend auf den Anforderungen des nationalen Gebäudeprogramms. Zusätzlich werden haustechnische Anlagen in bestehenden Bauten (Solaranlagen, Holzfeuerungen, Wärmepumpenanlagen etc.) zur Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Energien gefördert. Ab Januar 2015 fördert der Kanton Graubünden im Rahmen einer zeitlich befristeten Förderaktion Minergie-Sanierungen zusätzlich.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen sind auf folgenden Internetseiten erhältlich:
www.dasgebaeudeprogramm.ch (nationales Gebäudeprogramm)
www.aev.gr.ch/ee/beitraege (Kanton Graubünden)

"Isolieren hilft heizen" – die Stationen
Chur Theaterplatz 8. bis 15. Dezember 2014
Ilanz Rathausplatz 5. bis 12. Januar 2015
Landquart Roter Platz 14. bis 22. Januar 2015
St. Moritz Gemeindeplatz 29. Januar bis 5. Februar 2015
Davos Bubenbrunnenplatz 12. bis 19. Februar 2015


Hinweis an die Medien:
Startveranstaltung in Chur am Montag, 8. Dezember 2014, 18.15 Uhr, auf dem Theaterplatz


Bildbeilage:
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"Isolieren hilft heizen" – die Modell-Häuser bei der Herstellung

-
"Isolieren hilft heizen" – die fertigen Modell-Häuser


Auskunftsperson:
Barthli Schrofer, Amt für Energie und Verkehr, Tel. 081 257 36 97, E-Mail barthli.schrofer@aev.gr.ch  


Gremium: Amt für Energie und Verkehr Graubünden
Quelle: dt Amt für Energie und Verkehr Graubünden
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